Prüfungen im WiSe 2021/22

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In der Senatssitzung vom 25.01.2022 wurde über die kommende Prüfungsperiode des WiSe 2021/22 diskutiert. Es werden folgende Regelungen gelten.

 

Die kommende Prüfungsperiode wird grundsätzlich im „Normalbetrieb“ laufen. Das heißt:

  • Prüfungen sollen verzugsweise in Präsenz stattfinden, nach ihrer Art wie vor Corona üblich, aber mit 3G Überprüfung und AHAL Regeln (FFP2-Maskenpflicht)
    • Professoren können allerdings nach eigenem Ermessen ihre Prüfung online halten. Dazu ist keine zusätzliche Genehmigung nötig, es muss aber natürlich den Studierenden unverzüglich mitgeteilt werden.
    • Alternative Prüfungsleistungen (abweichend der Vorgaben des Modulhandbuchs) sind mit dem Prüfungsausschuss spätestens 6 Wochen vor Prüfungstermin abzustimmen sowie dem Prorektorat für Bildung mitzuteilen.
  • Prüfungsabmeldefrist von 7 Tagen
  • keine Freiversuche

Solltet ihr euch unsicher sein, ob eure Prüfung in Präsenz oder online geplant ist, kontaktiert am besten sofort euren Prüfer.

Bereitet euch darauf vor, Prüfungen im Onlineformat ablegen zu können, auch wenn bisher keine eurer Prüfungen im Onlineformat geplant sind.

Trotzdem gilt weiterhin:

  • Zulassungsvoraussetzungen in Form anderer bestandener Prüfungen sind auch in diesem Semester ausgesetzt.
  • Vorbehaltlich der Verlängerung der Rechtsverordnung nach § 114a Absatz 3 SächsHSFG (Verlängerung der Regelstudienzeit aufgrund von Corona) für dieses Wintersemester werden erneut alle Wiederholungsfristen um ein Semester verlängert.

 

Sollten neue landes- oder bundesrechtliche Vorschriften die Hochschulen wieder einschränken und dadurch Präsenzprüfungen nicht ohne Weiteres stattfinden können, so gilt:

  • Mündliche Prüfungen mit vier oder weniger Teilnehmern (inklusive Prüfer, Beisitzer…) können weiterhin in Präsenz stattfinden.
  • Klausuren finden grundsätzlich online statt. Die Durchführung einer Präsenzklausur ist beim Rektor zu beantragen.
  • Erfolgt die Änderung von Prüfungsart oder -form weniger als 14 Tage vor Prüfungstermin, so haben die Studierenden bis 24h vor Prüfungstermin die Möglichkeit, die Prüfung ohne Angabe von Gründen abzumelden.
  • Erfolgt die Änderung von Prüfungsart oder -form mehr als 14 Tage vor Prüfungstermin, so gilt die reguläre Prüfungsabmeldefrist von 7 Tagen vor Prüfungstermin.

 

WICHTIG!

Entscheidungen über Prüfungsangelegenheiten obliegen dem Prüfungsausschuss, nicht dem Prüfer. Sollte es von Seiten des Prüfers zu vermeintlichen Fehlentscheidungen (bzgl. Betrugsversuchen, technischen Problemen, …) kommen, so ist eine Entscheidung der Angelegenheit im Prüfungsausschuss herbeizuführen. Sollte auch die Entscheidung des Prüfungsausschusses zweifelhaft sein, so können höhere Instanzen (z.B. Prorektorat für Bildung) eingeschaltet werden. Solltet ihr Unterstützung bei solchartigen Streitfragen brauchen, wendet euch am besten an euren Fachschaftsrat oder an uns.

Um bei solchen Streitfragen aussagekräftige Argumente liefern zu können empfahl der Rektor während der Senatssitzung sowohl Prüfern als auch Prüfungsteilnehmern, die Prüfung angemessen zu dokumentieren. Die Beschuldigung, einen Betrugsversuch unternommen zu haben, muss vom Prüfer vor dem Prüfungsausschuss stichhaltig begründet werden. Eine Dokumentation kann z.B. auch helfen, wenn ihr eure Prüfungsergebnisse eingereicht habt, sich aber im Nachhinein herausstellt, dass die Ergebnisse den Prüfer nicht erreicht haben.

Bestehen Bedenken ob der Teilnahme an Präsenzprüfungen (z.B. aus Angst vor einer Infektion) oder sonstige Unsicherheiten, so sollte der zuständige Prüfer kontaktiert werden. So können individuelle Lösungen gefunden und Fragen geklärt werden. Auch hier stehen die Fachschaftsräte und wir gern unterstützend oder vermittelnd zur Seite.

Sollte im Nachhinein einer Präsenzprüfung ein Prüfungsteilnehmer positiv auf Corona getestet werden, so gelten die restlichen Prüfungsteilnehmer NICHT als Kontaktpersonen und müssen folglich auch nicht in Quarantäne.

Sollte es während einer Onlineprüfung zu technischen Problemen kommen, kontaktiert sofort euren Prüfer, damit individuell auf die Situation reagiert werden kann! Notiert dazu vor Antritt der Prüfung die Notfalltelefonnumer, unter der ihr den Prüfer während der Prüfung erreichen könnt. Sollte der Prüfer keine Telefonnummer hinterlegt haben, sprecht ihn ausreichend vorher darauf an eine Telefonnummer zu hinterlegen.

Eine Aberkennung der Prüfungsleistung (z.B. aufgrund eines vermuteten Betrugsversuchs) kann NICHT nach Bekanntgabe der Noten erfolgen. Es ist aber möglich, einen Betrugsversuch im Nachgang der Prüfung (z.B. beim Korrigieren) feststellen zu lassen.

 

Zusätzliche Bemerkungen:

  • Im Quarantäne- oder Krankheitsfall kann regulär durch Vorlegen eines Krankenscheins von der Prüfung zurückgetreten werden.
  • Im Quarantäne- oder Krankheitsfall, bei kurzfristiger Änderung der Prüfungsmodalitäten oder bei Verbindungsabbruch während der Prüfung können die betroffenen Studierenden den Prüfer kontaktieren und um einen Ersatztermin bitten. Die Prüfer sind angehalten, für solche Fälle eine zweite Prüfungsvariante bereitzuhalten. Das verpflichtende Angebot eines Ersatztermins wurde jedoch abgelehnt. Das bedeutet, dass der Prüfer eigenverantwortlich entscheidet, ob ein Ersatztermin angeboten wird oder nicht.
  • Kommt es zu einem Verbindungsabbruch aufgrund technischer Probleme, liegt es im Ermessen des Prüfers, dem Prüfling den erneuten Antritt der Prüfung im selben Versuch zu gewähren. Eine allgemeine Regelung zum Erlass des Prüfungsversuchs bei Verbindungsabbruch wurde abgelehnt.
  • Eine Weiterführung der Freiversuchsregelung wurde diskutiert, stieß jedoch auf starke Kritik und wurde abgelehnt.

 

Weiterführende Informationen und Links:

Informationsseite der Universität

Änderungssatzung zur Milderung der Auswirkung der Corona-Pandemie vom 14.02.2022

Leitfaden für digitale Prüfungsszenarien (für Prüfer gedacht, aber auch für Studierende interessant)