Semesterticket

Aktuell gibt es in Freiberg kein Semesterticket.

Auf dieser Seite werden grundlegende Informationen zum Semesterticket in Freiberg bereitgestellt.  
Ergebnis:

Die Umfrage zum Semesterticket ist bereits seit dem 12.12.2013 um 0.00 Uhr geschlossen und wurde ausgewertet.

Abstimmberechtigt waren 5447 Studenten, welche alle eine Einladung bekommen haben. Abgegeben wurden 3343 Stimmen. Somit haben sich 61,37% an der Umfrage beteiligt. Darüber freuen wir uns sehr, vor allem weil das Ergebnis somit die Meinung des Großteils der Studenten widerspiegelt.

Ja-Stimmen: 1072 32,07%
Nein-Stimmen: 2241 67,03%
(Rest zu 100%: keine Antwort, nicht beendet)

Wenn wir nur die vollständigen Antworten betrachten, egibt sich eine Verteilung von 32,36% für „Ja“ und 67,64% für „Nein“. Damit haben sich 2/3 der Studenten gegen und 1/3 für ein Semesterticket ausgesprochen.

Damit wurde das Semesterticket abgelehnt. Somit wird der Studentenrat keine weiteren Anstrengungen in diese Richtung unternehmen. Die Verkehrsbetriebe wurden über das Ergebnis informiert, mitsamt den in den Diskussionen zustande gekommenen  Argumenten, die dagegen sprechen. Sie werden diese Punkte durchgehen, denn wir gehen davon aus, dass das Thema in ein paar Jahren wieder auftauchen wird. Wer auch immer sich zu gegebener Zeit damit beschäftigt, soll auf den aktuellen Ergebnissen aufbauen können, um ein besseres Angebot aushandeln zu können.

Falls ihr noch Fragen zu den Ergebnissen habt, meldet euch bei uns. Wir danken dem Team der Arbeitsgruppe Semesterticket für ihren Einsatz und ihre Zeit, die sie in das Projekt gesteckt haben. Ihre Arbeit ist aktuell getan.

Ein Freiberger Semesterticket beinhaltet für euch folgendes: Ihr könnt mit den Regionalzügen der DB Regio in ganz Sachsen, mit den Bussen und Straßenbahnen im Verkehrsverbund Mittelsachsen und natürlich den Bussen in Freiberg durch die Gegend fahren. Das heißt: Einfach einsteigen und losfahren.
Nun zum Preis: Das Semesterticket kostet pro Semester 111 €. Dieser Betrag fällt natürlich zusätzlich zum allgemeinen Semesterbeitrag an, sodass sich eine Gesamtsumme von derzeit 195 € (84 € + 111 €) ergibt.
Am Montag den 18.11.2013 ab 20 Uhr in der neuen Mensa wird es zunächst eine studentische Vollversammlung geben, wo wir euch über die Einzelheiten informieren und ihr Gelegenheit habt, eigene Fragen zu stellen. Am gleichen Tag wird von 11 bis 13 Uhr ein InfoMobil vom VMS auf dem Mensavorplatz sein, an dem ihr euch genauer über die Konditionen informieren könnt.

Ergebnisse der Vollversammlung vom 18. November

Auf der Vollversammlung wurden die Fakten des Tickets vorgestellt und erläutert. Es wurde ausgehandelt, dass die Verträge für  alle einsehbar gemacht werden. Weiterhin wurden Pro und Contra Argumente dargelegt und zahlreiche Fragen an die Verantwortlichen gestellt, u.a. zu Vertragsmodalitäten, Geltungsbereich, Konsequenzen für Studentenclubs und Initiativen, Nachverhandlungen. Ein Antrag auf einen Studentenentscheid wurde von der Vollversammlung abgelehnt. Es gibt also eine einfache Abstimmung mit Quorum von 40% und einfacher Mehrheit.

Vertrag zum Semesterticket – Bahn

Vertrag zum Semesterticket – Verkehrsbetriebe

Deine Stimme zählt! Denn von eurem Votum hängt die Einführung bzw. die Nichteinführung ab. Deswegen: Egal, ob du für oder gegen die Einführung eines Semestertickets bist, STIMM AB!!
Die Wahl findet im Rahmen einer Onlineumfrage in den nächsten Wochen statt. Du bekommst rechtzeitig einen Link über deine Unimailadresse zugesandt.

Natürlich werden die Antworten nur anonymisiert ausgewertet.

Hier die Fakten zum Ticket zusammengefasst:

  • die Gültigkeit beträgt jeweils ein Semester
  • 111 € pro Semester zusätzlich zum Beitrag für Studentenwerk und Studentenrat, d.h. gesamt 195 €

Argumente zum Semesterticket

Die folgenden Argumente stellen eine offene unvollständige Sammlung von Argumenten zum Thema Semesterticket an der TU Bergakademie Freiberg dar.
Diese soll euch helfen eine Entscheidung für oder gegen ein Semesterticket zu treffen.

  • Mobilität zum Festpreis im Gültigkeitsbereich
  • Gefahr von erhöhten Austritten aus der verfassten Studentenschaft
  • Semesterticketpreis liegt unter den durchschnittlichen Ausgaben der Studierenden für ÖPNV im Gültigkeitsbereich
  • Besuch von Lehrveranstaltungen an anderen Hochschulen und damit die Möglichkeit das eigene Studium breiter zu gestalten wird vereinfacht
  • Mehrkosten für Studierende, die wenig unterwegs sind
  •  nicht alle Orte in Sachsen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar
  •  Reduktion von Lärm, CO2-Ausstoß und Strassennutzung
  •  bessere Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und kulturellen Ereignissen
  •  öffentliche Verehrsmittel sind umweltfreundlicher
  •  solidarische Finanzierung der Mobilität für alle Mitglieder der verfassten Studierendenschaft
  •  Reisen zu Orten außerhalb Sachsens bedarf weiterer Tickets
  •  möglicherweise mehr Wochenendpendler, was zu weniger Veranstaltungen in Freiberg führen könnte

Hintergründe und weiterführende Gedanken

Das sächsische Hochschulfreiheitsgesetz  sieht seit etwa einem Jahr vor,  dass Studenten bei der Rückmeldung zum  nächsten Semester aus der verfassten Studentenschaft austreten  können. Dies hat die Folgen, dass die vom Studentenrat erhobenen  Beiträge (7 Euro pro Semester + Beitrag für das Semesterticket, falls es  kommt) nicht bezahlt werden müssen, jedoch im Gegenzug auch  zugrundeliegende Leistungen (Nutzung des Semestertickets, Beratungen und  sonstige Angebote der Fachschaftsräte und des Studentenrates) nicht  empfangen werden können, da der Anspruch erlischt. Der Vertrag über das Semesterticket würde zunächst über 3 Semester laufen. Der Ticketpreis ist für ein Jahr fest. Da es durch die Wahlmöglichkeit zu einer unbekannten Anzahl von Austritten kommen wird. Kann es im 3 Semester zu einer Anpassung des Risikoanteils kommen. Liegt die Anzahl der Austritte unter 19% so kommt es zu einer Anpassung nach unten, liegt er höher kann eine entspechende Erhöhung gefordert werden. Da es aufgrund dieser  Wahlmöglichkeit zu hohen Austrittszahlen bei der Einführung des Semestertickets kommen kann, hat die Bahn im Vertrag eine Klausel gefordert, welche ab einer Austrittsquote von 19% eine Neuverhandlung des zu zahlenden Betrages pro Semester ab Sommersemester 2015 vorsieht. Auch der Studentenrat muss sich mit den  möglichen Konsequenzen beschäftigen, da die Haushalte der  Fachschaftsräte und des Studentenrates (in der Folge auch von den AGs,  Initiativen und Clubs) von den Beiträgen der Studenten (7 Euro) abhängen. Die Überlegungen gehen in zwei Richtungen: Zum Einen soll es eine generelle Rücktrittsmöglichkeit des Studentenrates vom Vertrag geben, wenn eine bestimmte Austrittsquote überschritten werden sollte. Wie diese sinnvoll anzusetzen, um weder das Semesterticket noch die Haushaltslage der Studentenschaft zu gefährden, wird momentan noch vom Studentenrat geprüft und soll dann mit den Verkehrsbetrieben verhandelt werden. Zum Anderen wäre eine Erhöhung des Semesterbeitrages (also der 7 Euro) moglich, um die fehlenden finanziellen Mittel durch die Austritte zu kompensieren, insofern dies nötig sein sollte. Diese Erhöhung würde sich natürlich am derzeitigen Budget orientieren. Als Alternative bliebe nur die Einschränkung der Kulturförderung oder der Dienstleistungen des Studentenrates, was eigentlich nicht gewünscht sein kann. Auch eine Änderung der Beitragsordnung wäre im Zuge der Einführung des Semestertickets notwendig, da eine Rückerstattung des Ticketpreises in bestimmten Fällen möglich sein muss. Dies ist nach deutschem Sozialrecht notwendig und auch sinnvoll, da ja ein Studierender, der sich länger in einem anderen Bundesland oder im Ausland aufhält, ja nicht die Möglichkeit zur Nutzung des Semestertickets hat. Das Semesterticket einzuführen oder eben nicht, ist eine politische Entscheidung. Du solltest alle Aspekte betrachten und für dich selbst durchrechnen, ob das bestehende Angebot zum Semesterticket in deinem Interesse liegt.

119 Gedanken zu „Semesterticket

    1. Bitte bedenkt, dass wir uns auch noch um andere Dinge als nur das Semesterticket kümmern. Die Infos waren ja auch schon bekannt. Aber das entschuldigt natürlich nicht dass es bei uns so lange dauert, aber ich bitte dennoch um Verständnis.

  1. Ich habe schon einige Anläufe beobachtet, ein solches Ticket einzuführen. Es freut mich, wie weit der Stura diesmal gekommen ist. Gratulation. Und doch verfehlt der Vorschlag seinen Sinn. Freiberg ist keine klassische große Stadt, wie einige von euch richtig geschrieben haben, in der man Nahverkehr braucht, um zu seinen Lehrveranstaltungen zu kommen. Wir müssten uns fragen, wozu wir so ein Ticket überhaupt brauchen. Ich finde, dass wir von einer Anbindung an die zwei nächsten großen Städte, Chemnitz & Dresden, unheimlich profitieren würden. Wir wären nicht mehr von der Welt abgeschnitten und könnten eben auch Veranstaltungen in einer der dortigen Unis besuchen oder Dinge erledigen, die in Freiberg schlicht kaum gehen. Von dieser Möglichkeit habe ich oft Gebrauch gemacht, was mit der Bahn, dem VMS und dem VVO nicht eben preiswert ist. Ich würde euch bitten, über diesen Ansatz in einer neuen Verhandlungsrunde nachzudenken. Obwohl ich stolzer Besitzer einer BC50 und Verfechter von öffentlichem Nahverkehr bin, bin ich gegen dieses Ticket in seiner vorgeschlagenen Form. Wir würden nur den VMS und das lächerliche Bus-Netz in Freiberg subventionieren, aber keinen ernsthaften Gewinn daraus ziehen. Wir würden uns den seltsamen Vorstellungen der Bahn unterwerfen, entweder pauschal alle Studenten auszunehmen, oder uns weiter individuell mit klassischen teuren Tickets auszuquetschen. Und wir würden uns vermutlich durch Austritte aus der Studentenschaft in Freiberg hoffnungslos zerstreiten, was einfach nicht in unserem Interesse sein kann. @Stura: Vielleicht macht es Sinn, die Verhandlung, die ihr geführt habt, sowie diese Diskussion aufzubereiten und nach außen zu tragen. Verkehrsverbünde und die Bahn brauchen manchmal ein bisschen öffentlichen Druck. Dann geht auf einmal einiges, was vorher vollkommen unmöglich schien.

    1. Ich möchte hier nochmals darauf hinweisen, dass die Initiative für das Semesterticket von einer Gruppe Studenten, welche unter dem Arbeitskreis Semesterticket auch die Verhandlungen führten, ausging. Der Studentenrat ist in seiner Funktion als ausführendes Organ der Studentischen Selbstverwaltung neutral und arbeitet nur auf Grundlage des Abstimmungsergebnisses. Hier immer von „Der StuRa“ zu reden wird den Verhandlungen, welche von einer Gruppe Studenten kamen, nicht gerecht.

  2. Wenn man pendelt und jeden Tag dieses Ticket nutzt ist es an sich eine gute Sache. Ich bin früher immer hin und her gefahren und habe ca. 100€ im Monat für Bahnfahrten bezahlt. Da ich nun in Freiberg wohne bringt mir das Ticket nichts mehr 🙁 . Und um mal zum Feiern oder Sonstiges nach DD oder Chemnitz fahren kann man Einzelfahrkarten holen- ist günstiger. Toll wäre, wenn man es aufspilttne könnte. So dass die, die pendeln ein Semesterticket kaufen können und die, die keins brauchen nicht verpflichtet sind und nur den Semesterbeitrag bezahlen 💡 . Das wäre mal eine Idee

  3. Noch ist nichts entschieden. Ich bin gespannt wie es sich entwickeln wird, und wie sich vor allem die Informationspolitik gestalten wird, sollte das Ticket kommen. Informiert man dann alle „neuen“ Studenten, dass diese 120 € auch vermeidbar sind durch einen Austritt? Vermutlich nicht, man will ja seinen Prozentsatz halten, damit der Vertrag nicht in Schieflage gerät. Sollte da dann wirklich gezielt nicht informiert werden, fände ich das ziemlich daneben.

    Andere Studenten keuchen unter Studiengebühren – wir haben keine, aber streben einen hausgemacht höheren Semesterbeitrag an.
    Ich erkenne die Vorteile eines solchen Tickets durchaus an und bin als BC-Besitzer alles andere als ein DB-Gegner. Jedoch komme ich bedingt durch mehrfache Deutschland-Fahrten im Jahr sicher nicht günstiger, weshalb es von mir ein Nein zum Ticket gab.

    Noch haben 60 % der Studenten die Möglichkeit, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Und soweit ich das bisher weiß, wird es eine hauchdünne Entscheidung sein, die dann rund 50 % der Studenten glücklich macht, und die anderen 50 % teils hart trifft. Wie hart, werden Austrittsquoten zeigen.

  4. Eine handvoll Leute versucht sich hier offenbar ein persönliches Denkmal im Lebenslauf zu sichern: „Dank mir gibt es in Freiberg ein Semesterticket“. Sind die echten Probleme der Studierenden zu kompliziert, zu anstrengend, zu individuell? Weiß man vielleicht gar nicht, dass es neben dem Semesterticket auch noch andere, relevantere Probleme gibt? Ohne die Liste der Gegenargumente zu wiederholen: Aufwand und Nutzen müssen in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Um genau zu sein: der Aufwand und Nutzen ALLER Studenten. Einen (finanziellen) Aufwand hätten in der Tat alle, einen Nutzen dagegen nur einige, wenige Studenten. Wenn es um günstigen Wohnraum oder Speisung ginge, dann wären es wenigstens Grundbedürfnisse, für die man eine gewisse Solidarität erwarten könnte. Aber „Reisen“ ist letztlich nur Luxus, den sich jeder selbst finanzieren sollte. Wenn man das nicht kann, dann bleibt man in Freiberg und geht arbeiten anstatt sich durch andere Studenten Bahntickets finanzieren zu lassen und in der Weltgeschichte (naja immerhin Sachsen) umher zu fahren.

  5. Was die meisten hier auch vergessen. Das Tiket in Leipzig, Dresden, Chemnitz(da kann ich es nicht verstehen, warum die eins haben) , Berlin, usw. Ist vorrangig dazu da überhaupt die Vorlesungsgebäude zu erreichen. In diesen Städten kann man nämlich nicht parken. Zu Fuß ist auch keine Lösung da man teilweise schon 45 Minuten mit dem ÖPNV zwischen 2 Gebäuden braucht.

    Deshalb braucht man das Tiket fast zwinged für das Studium.

    In Freiberg ist es aber angedacht, dass Tiket anzuschaffen, damit die Studenten sich bei den Eltern den Bauch vollschlagen können und Wäsche waschen.

    Ich sehen da keinen Studienrelevanten Zusammenhang.

    Grüße (Ich habe mir sagen lassen, dass das Tiket sowieso schon mehrmals gescheitert ist.)

  6. Ein klares nein! Ich bin nicht aus Sachsen, komme aus Baden-Württemberg. Daher fahre ich auch während des Semesters maximal einmal nach Hause. Ausserdem habe ich keine Lust jedes Wochenende Sehenswürdigkeiten in Sachsen zu besuchen nur damit sich das Ticket lohnt. Ich fahre vielleicht 4-5 mal nach Dresden pro Semester. Für mich persönlich lohnt sich das Ticket garnicht. Für unsere Austauschstudenten ist das Ticket natürlich ein Segen. Es gibt immer zwei Seiten, und eine wird darunter leiden.

  7. Bietet doch so ein Ticket an, aber es müssen nicht alle dran teilnehmen! Stellt einfach den Studenten die Freiheit zur Verfügung sich so ein Ticket zu kaufen und nicht das alle sowas kaufen müssen! Nicht jeder fährt Bus oder Bahn. Ich fahre ein Auto und habe eine eigene Wohnung, da kann ich solche Zusatzausgaben nicht vertragen! Ich sehe nicht ein für eine Leistung zu bezahlen, die ich nicht gebrauchen kann!
    Wer so ein Ticket haben will, dem bietet es an, aber nicht allen aufzwingen!

    1. Hallo Christian,
      ich kann deinen Ärger in dieser Hinsicht durchaus verstehen. Du bist bei Weitem auch nicht der Erste, der diesen Einwand vorbringt. Allerdings gehen unsere Verhandlungspartner den Vertrag nicht ein, wenn dieser nicht für alle Studenten gilt, für die wir verantwortlich sind. Gäbe es die Möglichkeit, dass wir das Ticket vollkommen freiwillig gestalten, hätten wir diese Möglichkeit natürlich gewählt.

      Viele Grüße
      Manuel Rothenberger

  8. Also in meinem Fall (bc50, wohne in Sachsen) würde sich das Semesterticket lohnen, wenn ich denn jedes WE heimfahren würde. Da das Letztere jedoch wegen sowas wie „Studium“ nicht möglich ist, bleibt es bei einem „Nein“ von mir.

  9. Ich würde im Winter jedes Wochenende nach Holzhau zum Snowboarden! Und im Sommer nach Bienenmühle ins Naturschwimmbad! Und mal nach Warmbad und Wolkenstein sowie zur Augustusburg und Festung Königstein.
    Und viele andere Möglichkeiten gibt es. Aber das muss man wollen! Der Freiberger Straßenbahnfahrer an sich ist da naturgemäss eher etwas eingeschränkt.
    Stimm einfach ab mit Ja oder Nein und fertig aus.

  10. Hallo liebe Kommolitonen und beteiligte!
    Ich bin prinzipiell PRO Semesterticket, ABER wer will soviel Geld für das VerbundgebietMittelSachsen bezahlen, wenn doch nicht mal die nächstgrößer und gleichzeitige Hauptstadt Dresden dabei ist
    … So ein murks… da reicht auch das ST für SPNV alleine für 42 €
    Es sind zwei Verträge also „kann“ ich auch zwischen diesen wählen
    …bitte um neue Verhandlungen…
    Lieben Gruß

      1. Da du mit dem Ticket ja auch alle Züge der DB regio nutzen könntest, würdest du auch problemlos nach Dresden kommen und innerhalb Dresdens die S-Bahnen nutzen können.

        1. Nur mal so eine Frage, was wollt ihr eig. alle in DD? Wenn ich mich nicht irre seit ihr freiberger Studenten und nur zum Party-machen oder Ausgehen (jetzt mal von den Studenten abgesehen die in DD wohnen) wollt ihr ein Semesterticket das dann alle zahlen? Ist das nicht etwas dreist die Studentenschaft dafür auszunutzen? Wenn ihr wirklich ernsthaft an einem Semesterticket interessiert seit um günstig nach Hause zu kommen, dann würdet ihr euch dafür einsetzen dass zu den bislang vorgeschlagenen Konditionen kein Vertrag mit den Verkehrsbetrieben zustande kommt, denn wenn schon alle Studenten plechen müssen, dann sollen meiner Meinung nach auch alle davon Profitieren und nicht nur die die in Sachsen wohnen bzw. die mit den Bussen des VMS bedient werden können oder die der Meinung sind sie müssten auf Kosten anderer ihre Freizeitausflüge finanzieren.

  11. Also, ich meine auch, der StuRa würde sich nicht damit befassen, wenn nicht irgendwo aus der Studentenschaft die Forderung nach so einem Ticket laut geworden wäre. Von daher ist das Verhandeln über ein solches Ticket kein Angriff auf irgendeinen Studenten sondern die Aufgabe des StuRa. Dafür gibt es ihn…
    Bei den ganzen Absagen, die Simon hier schon erteilt hat bezüglich Semesterticket ohne den VMS-Raum und optionales Semesterticket usw. frage ich mich allerdings wie stur die Verkehrsbetriebe sind… Für eine sinnvolle(!) Lösung vor allem für die Studenten (um die es hoffentlich geht) wäre eine etwas offenere Haltung schon zielführender.
    Bei der aktuellen Angebotslage in FG sehe ich aber schwarz. Ohne S-Bahn und bei den Taktzeiten der Buse, ist in einer Stadt wie Freiberg nix zu wollen. Man kommt (fast) überall zu Fuß und mit dem Fahrrad fixer hin als mit ÖPNV.
    Ich für meinen Teil fahre wohl kaum für 100€ im Semester Bahn… Bei deren Service-Qualität und dem alten „Wie komm ich vom Bahnhof dahin wo ich wirklich hin will?“-Problem bin ich echt froh, dass ich mir irgendwie ein Auto ersparen konnte. Und ich auch ich habe kein Interesse daran, knapp 200€ Semesterbeitrag abzudrücken, nur damit wie hier genau so cool sind wie Dresden oder Chemnitz. Ich hab in diesen Städten Freunde, die ich gerne mal Besuche (dann auch mit der Bahn – Parkplätze in DD sind Mangelware), aber so oft, dass sich das Ticket rechnet dann auch wieder nicht.
    Ich mache keinem der Beteiligten Vorwürfe (außer vielleicht der gewohnt unfähigen Deutschen Bahn), aber Sinn (für mich) sehe ich in der ganzen Bewegung nicht. Kommt das Ding, werde wohl auch ich austreten müssen und dann hoffen, dass trotz massivem Rückgang von verfassten Studenten noch Sport- und Freizeit-Angebote aufrecht erhalten werden können. (Wenn die zu Gunsten dieses Ticktes leiden, werd‘ ich ein wenig schlechter auf den ganzen Vorgang zu sprechen sein)
    Hoffe jeder, der hier seine Meinung mehr oder weniger deutlich bis übertrieben ablässt, traut sich dann auch zur richtigen Abstimmung.

    1. Du hast das Problem erkannt, super! Denn wenn die Verkehrsbetriebe eine optionale Lösung zulassen würden und jeden selbst wählen lassen würden ob er die 111€ ausgeben will oder nicht, dann hätte ich für ein Semesterticket gestimmt. Aber da dies nicht der Fall ist hoffe ich das die Liste der Neinsager möglichst lang wird! Denn warum soll man den Verkehrsbetrieben Geld in den Rachenschmeißen auch wenn man den ÖPNV garnicht nutzt, dass ist einfach nur unverschähmt den Studenten gegenüber keine andere Lösung anzubieten (und diese Äußerung geht keinen Falls gegen den STURA). Wenn die Verkehrsbetriebe wirklich was für die Studenten an der TUBAF übrig hätten und an einer akzeptablen Lösung interessiert wären dann gäbe es doch schon längst ein optionales Semesterticket. Doch die Deutsche Bahn und der VMS sind nur darauf aus ihren Gewinn möglichst hoch zu halten, sorry aber wo bleibt da die Menschlichkeit und Solidarität die all jene Studenten die für das Semesterticket stimmen wollen von mir erwarten?!

  12. Wer hat denn bitte diesen Satz verfasst? : „Alle verfassten Studenten zahlen, alle verfassten Studenten fahren!“
    So viel zu: „Wir als STURA stehen dem Thema neutral gegenüber!“
    NEIN! Alle verfassten Studenten Studenten zahlen und nur diejenigen, die das auch brauchen werden fahren und eben nicht alle – oder wird man die „Mit-Nein-Stimmer“ zum Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, im Falle einer Mehrheitsfindung zu Gunsten des Tickets, zwingen – genauso wie man diese Leute auch zum zahlen des Tickets zwingen wird? Überlegt ihr euch eigentlich was ihr da hinschreibt? Bitte ergänzt wenigstens das Wort „können“ fahren … Dann sieht es wenigsten so aus, als wärt ihr neutral eingestellt.

  13. Habe ich das richtig verstanden, dass nur DB und VMS jedoch KEINE PRIVATEN, wie Freiberger Eisenbahnen, Ostsächsische Eisenbahnen oder Vogtlandbahn, etc. enthalten sind? Das ist bei meinem Dresdner Ticket dabei und wurde schon oft gebraucht? (http://www.stura.tu-dresden.de/semesterticket) Dieses ist übrigens recht Problemlos über eine Nebenhörerschaft zu erwerben und man kann damit auch in Dresden Straßenbahn fahren, das im ganzen VVO. Kostet nur ca. 50€ mehr!

    Wer braucht den bitte VMS???

  14. Liebe Mitstudenten,
    mal eine Meinung von einem Promotionsstudenten. Mich stört der Gedanke, mit meinem Semesterbeitrag neuerdings die öffentlichen Verkehrsbetriebe zu finanzieren. Im Normalfall stellt der Semesterbeitrag doch einen Sozialbeitrag dar, der z.B. für die Mensa genutzt wird (dafür hat der Student dann ermäßigtes Futter auf dem Tisch). Meiner Meinung nach war das so immer richtig – ein Student der hier täglich studiert geht zur Mensa und bekommt darüber seinen Beitrag wahrscheinlich voll wieder. Die Mensa kann jeder nutzen. Auch die anderen sozialen Aktivitäten (Sport, Kultur) die zum Teil durch den Semesterbeitrag finanziert werden kommen dem sozialen Anspruch entgegen. Nutze ich diese nicht, förder ich trotzdem Kultur und das Studentenleben. Damit kann man leben, vor allem da der Beitrag noch moderat war.
    Aber Busfahrt oder Bahnfahren hat irgendwie nix mit einer sozialen Tätigkeit zu tun. Das sind normale Kosten die ein Student nun mal hat. Sozial (vom Wortsinn her) wäre es nur, wenn extreme Kosten (jemand kommt von Düsseldorf hier her einmal die Woche) umgelegt werden auf die Allgemeinheit. Wenn es denn adäquat sozial also sein soll, nämlich allen die Fahrt zu bezahlen zum Studienort, finanziert mir bitte mein Auto. Oder ein Fahrrad. Selbst ein BWLer kann nun ausrechnen, was passiert wenn alle ihre Fahrt per Semesterbeitrag abgessen: Ob mir die Fahrtkosten über das Aufrechnen über den Semesterbeitrag abgenommen werden (und ich dann zum Nulltarif fahre) oder selber gleich bezahle, macht überhaupt keinen Unterschied (außer das ich für die erste Lösung haufenweise Verwaltung benötige, also insgesamt mehr bezahle und diejenigen, die eigentlich wenig zahlen, die anderen tragen).
    Aber bei dem Semesterticket liegt die Sache noch schlimmer. Statt Kosten zu sozialisieren, verbleiben die Kosten für die Langstreckenzugfahrer, verbleiben die Kosten der Autofahrer, verbleiben die Nullkosten der Fahrradfahrer, aber sie zahlen den wenigen die Kurzstrecke Bahn/Bus nutzen die Fahrt. Ganz zu schweigen das Bahnfahren extrem überteuert ist, ist dies kein anstrebenswerter Zustand.
    Ganz zu schweigen davon: Wenn, nehmt die Verkehrsbetriebe in Verantwortung, das Ganze auch so einzurichten, dass ich das Angebot nutzen kann. Wird das möglich sein? Hat jeder die Anbindung um das Semesterticket so zu nutzen das es sich rechnet? Obwohl ich (als Pendler mit einer Wegstrecke von 26 km) in der Reichweite des Tickets liege, rechnet es sich nicht. Zeitlich nicht, aber auch organisatorisch nicht. Bus und Bahn, gar eine Straßenbahn die alle 10 Minuten fährt? Haben wir das hier? Denn selbst wenn ich Bahn fahre, heißt das entweder ich muss passende Busanbindungen nutzen (existieren die Richtung Campus?) oder ich laufe täglich 10 km. Ist irgendeine Zusage in eurem Vertrag, dass auch regelmäßiger und sinnvoller Busverkehr vom Bahnhof zum Campus gewährt ist? Das auch in der Zone, die verhandelt wird, die Anbindung möglich sein wird früh bereits zu einer Vorlesung anwesend zu sein? Wäre selbst bei meiner Zuganbindung nicht möglich gewesen.
    Noch besser: Ich verweise als ehemaliger Bafögempfänger mal hierauf: http://tu-freiberg.de/international/kosten. Durchgelesen und verstanden? Ein Student bezahlt nur fürs Nötigste etwa 550 Euro in Freiberg. Bafögsatz? 500-600 Euro? (so um die Drehe je nachdem wo man wohnt, merke aber: auch wenn man zuhause wohnt (dafür bekommt man keine Bafögzuwendung), bezahlt sich Hotel Mama nicht von alleine!). Eine Mehrbelastung, ohne dass sie nötig wäre, um die 20 Euro pro Monat merkt man dann schon. Studenten die nicht verstehen, das 110 Euro im Monat viel Asche sind, möchte ich nun keinen Vorwurf machen, aber die brauchen dann auch keine Subvention ihrer Fahrtkosten.

    1. Ich verstehe die ganze Euphorie nicht. Das Preis-Leistungsverhältnis von diesem Ticket ist unschlagbar und wird euch wahrscheinlich im gesamten weiteren Leben nicht mehr über den Weg laufen. Für unter 20 Euro im Monat in ganz Sachsen Bahn fahren ist doch Top, selbst wenn man nur hin und wieder das Auto stehen lässt. Mal für die praktischen: das Ticket kostet so viel wie 9 x nach Holzhau Ski fahren, 4 x in die Sächsiche Schweiz, 3 x Bautzen oder 8 x nach Dresden im halben Jahr. Da ich selber auch Auto fahre, verstehe ich den Luxusdrang der Autofahrer warm und unabhängig dort zu sein wo man will, aber wenn man mal das echt viel viel teurere Auto stehen lässt (selbst schon der Sprit !) kann man mit den Ticket eine ganze Menge erreichen.

      Nur mal zum Vergleich (ich betrachtet die Diskussion etwas distanzierter):

      Ich selbst arbeite in Freiberg und stecke der Bahn gute 1500 Euro im Jahr zu für die Strecke Dresden-Freiberg (rein DB, im Vergleich – Auto: 2000…3500 Euro), da sind 222 Euro für ein viel breiter aufgestelltes Angebot echt kein Vergleich und an die Autofahrer kann ich nur appellieren, das Argumente, wie ich brauche das Auto um ins „Outback“ zu gelangen, leicht durch ein paar Fahrten mit der Bahn kompensiert werden können (siehe oben).

      Mag sein, das nicht alle die „Kosten“ wieder rein-wirtschaften werden, aber mit einem Fahrrad und dem Ticket in Freiberg finde ich, ist man als Student recht mobil und unschlagbar günstig unterwegs. Mobilfunktarife sind teurer!

      1. Diese Rechnung stimmt nur, wenn man TÄGLICH zwischen FG und DD pendelt!

        PKW: 40km eine Strecke, 80km/Tag; bei 280 „Arbeitstagen“ im Jahr; d.h. 22400km im Jahr, bei 7Liter/100km Verbrauch und 1,55Euro je Liter macht das ca. 2400 Euro im Jahr (1200im Semester)… (nix von wegen 4000Euro!)
        Wer TÄGLICH FG-DD pendelt wohnt offensichtlich bei seinen Eltern und spart dafür aber die Miete. Wenn man in Freiberg wohnt spart man sich das pendeln, zahlt aber mindestens das selbe an Miete im Jahr. Gibt’s dann also für „Nichtpendler“ ein Semester-Miet-Ticket, wo ich für 222Euro/Jahr kostenlos wohnen kann?

        Und jetzt kommt mir nicht mit „Studentenjob in DD, Wohnung+ Studium in FG“ Wer natürlich mehr Geld „verpendelt“, als er verdient, ist selbst schuld!

        1. Tja, meiner Meinung nach reicht es schon einmal im Monat einen Ausflug irgendwo in Sachsen zu machen und die Sache „rechnet“ sich schon. Ist zwar sehr schön wie man die Benzinpreis auf ein Jahr hochrechnet, leider fehlen dir die Investmentkosten (Kaufpreis, Versicherung, Reparatur,…) Aus diesem Grund ist ein Auto immer wesentlich teurer als fast jede öffentliche Variante. 222 Euro im Jahr sind echt ein Superschnäppchen. Wenn ich Student wäre, würde ich mich glücklich schätzen die Möglichkeit dieser kostengünstigen Mobilitäts-Subvention zu erhalten.

          Und für die in Freiberg bleiben, ist natürlich jede Ausgabe in Beziehung zur Mobilität eine Mehrausgabe ( Zitat Stefan: „222 Euro/Jahr kostenlos wohnen“ ) .

          1. Das du falsch kalkulierst, wurde von meinem Vorposter bereits bewiesen. Das du weiterhin falsch kalkulierst, erscheint mir hingegen merkwürdig. Würde jeder die Kosten wieder reinholen, wie du so schön sagst, würden sich die Verkehrsbetriebe nicht darauf einlassen. Denn wenn sie aus reiner Nächstenliebe solch ein Ticket machen würden, dann könnten sie eins anbieten, was man zusätzlich kaufen könnte!

            Hier geht es darum, das einige wenige profitieren (du zum Beispiel) und die anderen dafür wesentlich mehr zahlen.
            Am Ende, da niemand mehr Zug fährt, der es sonst auch nicht macht, wird die Bahn wohl sogar mehr Gewinn einfahren als bei anderen Rabattaktionen.
            Schlecht verhandelt könnte man dazu auch sagen.

  15. Die Abstimmung zum Semesterticket läuft doch noch nicht, oder habe ich da was verpasst? Nach meinen Kenntnisstand soll die Abstimmung bis zum 01.12.2013 laufen. Dann wäre ja nicht mehr viel Zeit…

    1. Hallo Silvio,
      die Abstimmung hat noch nicht begonnen, da die nötigen Datensätzte von der Universität noch nicht vollständig sind. Wir werden den Beginn sofort mitteilen, sobald es soweit ist. Die Umfrage läuft nach Beginn ganze 2 Wochen, in denen du Zeit hast abzustimmen.

      Grüße,
      Axel

  16. Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein Semesterticket, im Gegenteil für Studenten die der Meinung sind öfters nach Hause fahren zu müssen oder die nicht in Freiberg wohnen wollen soll diese Möglichkeit gern eingeräumt werden. Nur warum wollt ihr diejenigen bestrafen die keinen Nutzen daraus ziehen? Wenn die Verkehrsbetriebe eine Einzelfalllösung für ein Semesterticket ablehnen muss es doch einen anderen Weg geben. Wenn man die Bahn zum Beispiel zur Einführung eines Halbjahrestickets für Studenten bewegen könnte, welches entsprechend deutschlandweit oder eben für die jeweilige Strecke die ein Student für den Heimweg angibt gültig ist, gäbe es diese ganze Diskussion Semesterticket nicht mehr und es könnte jeder selbst entscheiden ob er einen Nutzen aus diesem modifizierten Bahn-Ticket zieht oder nicht. Für den VMS tuts für Vielfahrer auch eine Monatskarte, wobei ich nicht verstehe wo man in unserem kleinen Freiberg großartig mit dem Bus hinfahren will.
    Mir ist bekannt das es schonseit Jahren Bemühungen zum Thema Semesterticket gibt und ich bin froh das es immernoch Studenten gibt die sich damit auseinander setzen und ich mich nicht selbst mit den Verkehrsbetrieben an den Tisch setzen muss, aber dennoch muss ich diesen Studenten sagen all die Zeit und all eure Bemühungen sind nichts wert wenn ihr nicht eine Lösung findet mit der sich jeder Student der TUBAF anfreunden kann. Ich fände es wirklich bedauerlich, wenn aufgrund dieses Semestertickets Mitglieder aus der Studentenschaft austreten und somit eine Beitragserhöhung und/oder eine Einstellung von Leistungen folgen würde.
    Bitte gebt alle eure Stimme ab ❗ Vielleicht kann auch der ein oder andere neue Anregungen und Ideen in die Diskussion einbringen, sodass am Ende ein jeder Student sein Rechtsbefinden befriedigt sieht.

  17. Nachdem ich die Vertragsentwürfe gelesen habe, sind mir vorallem 2 Dinge aufgefallen:
    1. Der Preis beträgt 109 Euro statt 111 Euro.
    Die 2 Euro machen den Kohle jetzt nicht fett, sind für mich aber trotzdem kein Argument für ein Ticket.

    2. Die gesamte Haftung liegt beim StuRa.

    Ach und der Passus wer zahlt, ist wirklich witzig. Viel Spaß beim Verhandeln mit der Uni-Leitung

  18. Hallo liebe Kommilitonen.

    Ich finde es schön, dass über ein Thema so intensiv diskutiert wird. Auch wenn ich leider „der maaß“ in seinem letzten Satz beipflichten muss: Auch wenn wir uns hier durch die Nutzung von Nicknames in einem anonymen Raum bewegen, heißt das noch lange nicht, dass dieser Raum auch rechtsfrei ist.
    Bei einigen von euch will ich sehen, ob sie noch zu ihren Meinungen stehen, wenn sie der betreffenden Person von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Bitte bedenkt doch, dass wir hier an einer Uni sind, nicht auf dem Schulhof der Rügli-Schule.

    Ich bin übrigens von meiner Person her gegen die Einführung des Semestertickets, da ich keine sinnvolle Möglichkeit habe mit diesem nach Hause zu fahren (dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln ca. 4h für 50km). Dennoch fallen mir gleich einmal drei Kommilitonen ein, für die es sich lohnt.
    Und außerdem ist Sachsen ein schönes Bundesland. Wieso nicht einmal im Monat mit dem Zug einen Ausflug machen (Annaberg, Meißen, Dresden, uvm.). Die Stadt anschauen, wandern gehen, Rad fahren.
    Ob man die kompletten 111€ im Semester wieder reinbekommt, ist zwar nicht garantiert, aber es ist bestimmt nicht so, dass ihr all das Geld in den Wind schießt.

    Mal noch was zu dem Satz „Wo soll denn darin die Demokratie stecken wenn man eine finanzielle Mehrbelastung aufgedrückt bekommt?“:
    Es gibt ein Fach beim Abitur (und auch wenn man in FG angeblich nur 10 IQ-Punkte zum Einschreiben braucht, haben wir doch alle dieses geschafft), das nennt sich Gemeinschaftskunde, polik, o.Ä. Da wird ein Konstrukt namens Sozialstaat erläutert, wer diesen nicht will, der kann von mir aus in die USA oder Russland auswandern (soll nicht abfällig gegen diese gemeint sein)…

    Viele Grüße und bitte geht wählen. Wer nicht wählt, verspielt sein Recht auf eine Meinung ❗

  19. wäre das ticket als wahlmöglichkeit für jeden studenten könnte ich mich damit anfreunden. ich halte jedoch nicht viel davon, dass ich jetzt 200euro pro semester zahlen soll. ich kann das tickes nahezu nicht nutzen, selbst wenn ich jede woche per auto heim fahren würde käme ich immernoch billiger als mit dem ticket. wenn ich mit dem ticket versuchen würde nach hause zu kommen würde ich die letzten 10 km laufen (gesamtstrecke sind keine 25km) oder trampen-ich bin dem eher abgeneigt.

    die gesprächskultur einiger user lässt offensichtlich sehr zu wünschen übrig-schade!

  20. Da ich mal in DD studiert hab muss ich sagen dass das Semesterticket sich dort extrem gelohnt hat. In Freiberg seh ich das anders. Man kommt hier prima ohne Bus und nicht vorhandener Straßenbahn hin und her, außerdem fahr ich auch nicht so oft nach Hause und selbst wenn müsste ich trotzdem noch weiter zahlen. Selbst wenn man mal nach Dresden oder Leipzig fährt muss man dort immer noch für Straßenbahn und Busse drauf zahlen. Da kommt man, wenn man nicht ständig nach Hause fährt mit Fahrgemeinschaften, oder wenn man sich mit anderen ein Sachsenticket teilt, besser. Wenn VVO noch mit dabei wäre hätte ich kein so großes Problem damit…aber so ist das für mich persönlich ne ziemlich sinnfreie Sache.

    1. Bedenke bitte, dass es sich noch um einen Entwurf handelt der auf anderen Verträgen beruht, d.h. redaktionelle Änderungen werden definitiv noch vorgenommen und solche Fehler beseitigt.

  21. Nur, weil ich eine Frage stelle, heißt das nicht, dass ich automatisch dumm bin! Und immerhin habe ich genug Anstand, um Studenten nicht mit toten Ratten zu vergleichen. So viel also zum Thema „konstruktiv und sinnvoll posten“ …
    Mir nützt dieses Ticket nichts, weil ich Wochenends arbeite, um mein Studium zu finanzieren. Und selbst, wenn ich dann mal Zeit hätte nach Hause zu fahren, komm ich mit diesem Ticket nicht bis zu meinen Eltern und muss nochmal draufzahlen. Manchen hier sitzt das Geld nicht so locker in der Tasche wie dir.
    Diejenigen, die zur Zeit mit dem Auto fahren, werden das mit einem Semesterticket nicht aufgeben. Mit dem Auto ist man meist schneller und nicht auf feste Zeiten angewiesen. Und so schlecht ist die Parkplatzsituation hier auch nicht. Ich hab bisher immer einen gefunden. Wenn du zu blind dazu bist, dann tut es mir wirklich leid für dich.

  22. In den Geowissenschaftlichen Studienfächern gibt es bekannterweise ein hohes Exkursionsangebot das im Studiengang verpflichtend ist. Allerdings werden 80% dieser Exkursiontage nur durch die Personenbeförderung mit den privat Kfz der Teilnehmer möglich. Und jetzt sollen die Studenten die unter erhöhtem Kostenaufwand ein Kfz instandhalten nochmal die NICHT STUDIENRELEVANTEN Heimfahrten der Sachsen ( bzw. derer die ständig nach Hause fahren ) bezahlen ? Wo ist da die Fairness ?

    1. Eben, genau da liegt das Problem! Das Semesterticket ist einfach nur einseitig durchdacht und wir die wir durchs Studium dazu angehalten werden ein eigenes Kfz zu unterhalten um unsere durch den Studiengang vorgegebenen Pflichtveranstaltungen besuchen zu können werden einfach mal ignoriert und links liegen gelassen. Wenn Semesterticket dann auf gerechte Weise!

      1. Dann erleuchte uns doch mal, wie könnte diese gerechte Weise denn deiner Meinung nach aussehen.
        Bedenke dabei das Thema „optionales Semesterticket“ läuft einfach auf sechs Monatstickets heraus. Das ist vielleicht auch nicht unbedingt DIE Alternative.

        1. Nein, aber ein Angebot der Bahn für Studenten ein vergünstigtes „Halbjahrsticket“ zu erwerben das dann vielleicht etwas mehr kostet als 111€ aber dafür auch über die sächsische Landesgrenze hinaus noch gültig ist. Und für den VMS, jetzt mal ganz ehrlich wer in Freiberg Vielbusfahrer ist und keine Gehbehinderung hat dem kannman eh nicht mehr helfen!

  23. Leute habt ihr schonmal ernsthaft und in Ruhe darüber nachgedacht, dass dieser Vorschlag (und bislang ist es NUR ein Vorschlag) nicht angebracht wird, um euch zu ärgern oder in eure Taschen zu greifen? Entweder einige von euch haten hier des Hatens willens, was ja witzig aber eben nicht angebracht ist, oder der dieser Beitrag ist ideales Trollfutter. Ich gehe jetzt mal von letzterem aus. In diesem Sinne: Wenn ihr eindeutig gegen die Einführung des Semestertickets seid, dann stimmt entsprechend dagegen, sobald die Abstimmung freigeschalten ist. Vertreibt euch doch in der Zwischenzeit aber sinnvoller die Zeit, als die Beiträge anderer User zu zerreißen. 🙄

    1. Das Problem ist, dass mir dieser Vorschlag eben genau das Gefühl gibt: Mir wird in die Tasche gegriffen. Ich vermute deswegen erregt er auch die Gemüter hier so.
      Wenn dieses Ticket kommt, dann hätte ich persönlich keinerlei Nutzen davon. Ich fahre nie mit dem Bus und komme aus Bayern, das heißt wenn ich nach Hause fahre, müsste ich sowieso zahlen.
      Das heißt für mich ist das eine Mehrbelastung von über 100 Euro im Semester und als Gegenleistung bekomme ich … nichts.
      Ich denke schon, dass es der Mehrheit der Studenten nutzt oder sie zumindest ein Nullgeschäft machen, nur hilft mir das herzlich wenig. Im Endeffekt heißt es doch für die Leute die wirklich gar nichts von dem Ticket haben (und es eingeführt wird), zahlen oder austreten. Diese Alternativlosigkeit ist es, was mir am meisten aufstößt (und ich weiß dass man das nicht ändern kann), denn es stellt mich vor die Wahl: entweder ich trete aus und versage damit einigen Sachen (AGs) mein Geld, was ich schade finden würde, oder ich zahle für eine Leistung die ich nicht wirklich in Anspruch nehme. Und ich zahle nicht wenig, 111 Euro sind jdf. für mich kein Pappenstiel, das wäre mit einigem Verlust an Lebensqualität verbunden.

      1. Hi Phil, gut das kann ich schon verstehen. Ich habe selbst meinen Hauptwohnsitz in einem der alten Bundesländer und fahre entsprechend oft dorthin. Meine sächsische Verwandtschaft erreiche ich auch nicht mit dem Zug, ohne sehr lange und beschwerliche Umwege in Kauf zu nehmen. Weswegen ich mir vor gut einem Jahr ein Auto erspart habe, was ich nun auch nicht mehr missen will. Entsprechend bringt mir das Ticket ebenfalls keinen Mehrgewinn.
        Der Hintergrund dieser Aktion ist für mich aber der, dass es durchaus Studenten gibt, die von der Einführung des Tickets profitieren. Die Studentenschaft ist und bleibt demokratisch und die Bitte nach einem solchen Ticket muss den Stura wohl öfter erreicht haben. Sonst würde dieser der Sache sicher nicht nachgehen.
        Im Prinzip kann man sich nun überlegen, ob die Einführung des Tickets Sinn ergibt (auf die eigene Person bezogen), oder eben nicht. Ob es dann überhaupt zustande kommt ist dann immer noch eine ganz andere Sache. Danach müsste man im Falle eines positiven Wahlergebnisses auch erstmal in Ruhe überlegen, ob man der Studentenschaft den Rücken kehrt oder nicht. 111€, die scheinbar „umsonst“ ausgegeben werden, sind sicherlich nicht mal für einen normalen Arbeitnehmer vertretbar, geschweige denn für einen Studenten. Da ich nun mal davon ausgehe, dass im Falle der Einführung eine Welle von Austrittsanträgen gestellt wird, müsste sich die Uni in diesem Fall eh einen Kopf machen, wie Dienstleistungen wie z.B. die AGs, die du angesprochen hast, weiter finanziert werden sollen. Also… erstmal entspannt zurücklehnen, Tee trinken und bei der Abstimmung das Kreuzchen an der „richtigen“ Stelle setzen.

        1. Gut geschrieben! Das Problem ist aber schlicht und einfach, dass es die Diskussion zum Thema Semesterticket schon ewig gibt und aller paar Semester wird in das Wespennest von neuem reingestochen und an den Meinungen hat sich nichts geändert, jeder der schon ein paar Semester hier an der TUBAF studiert weis das. Ein sinnvolle Lösung hat bislang aber keiner gefunden und das ist einfach nur traurig. Wenn die Bahn es den Studenten ermöglichen würde eine Halbjahreskarte zu kaufen die deutschlandweit gültig ist und der VMS es beim Busverkehr ähnlich halten würde, dann könnte jeder selbst entscheiden ob er dieses Angebot annehmen möchte oder nicht und das Ganze wäre unabhängig von der Studentenschaft. Es gäbe keine Mehrkosten für Studenten die nicht vom Angebot profitieren und selbst wenn die Bahn 150€ oder 200€ für das „Halbjahresticket“ verlangen würde, kämen viele der Studenten die auf den Zug angewiesen sind finanziell günstiger weg.
          Im Übrigen steht es jedem offen hier seine Meinung öffentlich zu machen, demnach muss auch jeder damit zurecht kommen wenn seine Meinung kritisiert wird und vielleicht können einige der Kommentare ja den ein oder anderen Studenten dazu anregen ein sinnvolles Konzept für das Semesterticket zu entwerfen bei dem kein Student benachteiligt werden muss.

          1. Namaste Christian,
            ich habe die Freude, nun auch schon ein paar Jahre an der TUBAF studieren zu dürfen und kenne die immer wiederkehrende Problematik des Semestertickets. Da ich weder Mitglied des FSR noch des StuRa bin, erlaube ich mir an dieser Stelle auch kein Urteil über deren Bemühungen, ein für den Großteil der Studentenschaft attraktives Ticket einzuführen. Denn dafür reicht die „Akteneinsicht“ einfach nicht aus. Sprich: Du weißt nicht, welche Konditionen an eine solche Modifikation seitens der Vertragspartner gestellt werden. Du bist nicht Teil der Diskussionsrunden, Sitzungen oder Beratungsgespräche und kannst demnach auch nur über das Endergebnis richten. Wie es aus deinen zahlreichen Beiträgen bereits hervorgegangen ist, bist du mit diesem auch wenig zufrieden. Und das ist auch okay – immerhin ist es deine Meinung! Ich für meinen Teil kann der Einführung des Tickets aus persönlichen Gründen nicht zustimmen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass der StuRa mit diesem Angebot einen größeren Teil der Studenten anspricht. Diesen Studenten nun unterstellen zu wollen, sie wären sich „zu fein“ zum Umziehen oder würden hämisch grinsend ihre nun in greifbare Nähe gerückte Mobilität auf meinen Rücken abwälzen wollen, empfinde ich als unpassend. Aber das ist meine Meinung. Und solange mir die Möglichkeit geboten wird, durch einen Austritt aus der verfassten Studierendenschaft der Zahlung des von mir nicht genutzten Tickets zu entgehen, sehe ich auch keinen Grund, diese zu ändern. So war es schon vor Jahren und so wird es auch in diesem Jahr sein.

          2. Anne, wahrscheinlich hast du recht, doch es kann meiner Meinung nach nicht die Lösung sein alle Studenten die gegen das Semesterticket sind mehr oder weniger aus der Studentenschaft herauszuekeln. Vermutlich wird die ganze Sache eh wieder im Sande verlaufen, also ist die ganze Diskussion eigentlich auch etwas verfrüht. Das ändert aber nichts daran das ich bezüglich des Semestertickets recht aufgebracht bin.

    1. Ich find es echt bedauerlich, dass die Verkehrsbetriebe den Studenten dann nicht wenigstens soweit entgegenkommen wollen das es ein optionales Semesterticket geben könnte. Und warum besteht nicht die Möglichkeit das die Bahn deutschlandweit einen Studententarif vereinbart bzw. ein Studententicket ins Leben ruft, welches meinetwegen ein Semester gültig ist und am Fahrscheinautomaten gelöst werden kann? In dem Fall könnte der VMS unberücksichtigt bleiben, denn was die Bahn auf Bundesebene festlegt geht ja den VMS nix an. Im Übrigen könnte dann jeder selbst entscheiden (d.h. die Autofahrer würden nicht zusätzlich belastet und die Pendler würden entlastet) und der STURA müsste sich nicht damit herumärgern, vielleicht sollte man diesen Vorschlag der Bahn einfach mal unterbreiten.

  24. Wäre denn ein Semesterticket möglich, dass nur für die Regionalzüge in Sachsen gilt ohne die Angebote des VMS? Im Sommersemester ist man in Freiberg mit dem Fahrrad auf jeden Fall schneller und flexibler unterwegs als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Selbst im Wintersemester, wo das Fahren mit dem Rad nicht immer möglich ist, ist die Zeitersparnis durch das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel im Vergleich zum Laufen nur geringfügig. Und ich kann das beurteilen, ich wohne am anderen Ende der Stadt. Diese Zeitersparnis wird dann noch oft dadurch aufgezehrt, dass durch die Witterungsverhältnisse die Busse unpünktlich und unregelmäßig fahren, zumal die zeitlichen Abstände zwischen zwei Bussen einer Linie eh zu groß sind. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin der Meinung, dass die Angebote der VMS von den meisten Studenten nicht genutzt werden und deshalb in das Leistungsangebot des Semestertickets nicht aufgenommen werden sollten.

  25. Mir geht die angedachte Änderung der Beitragsordnung nicht weit genug, nach der über eine Rückerstattung der Beiträge für Studenten, die sich für längere Zeit im Ausland oder in anderen Bundesländern befinden und damit das Ticket nicht nutzen können, nachgedacht wird. Was ist mit Studenten, die ihr Studium beenden und im Semester exmatrikuliert werden? Sie zahlen den vollen Betrag für das Semesterticket, können es aber nicht über den gesamten Zeitraum nutzen. Da sollte über eine anteilsmäßige Erstattung der Beiträge nachgedacht werden.

  26. ja, da kann ich nur zustimmen. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass man sich in der Kommentarrubrik unter einem BILD-Artikel befindet. Aber bestimmt nicht in einer Diskussion unter Studenten.

  27. ich fahre nur aller 2 monate mal nach sachsen-anhalt zu meiner familie. den rest der zeit bin ich in fg. in meinem fall würde sich das ticket absolut nicht rechnen, da ich ebenfalls auf dem campus wohne und somit keinen bus benötige. ich bin ebenfalls der meinung, dass eine intensive nutzung der öffentlichen verkehrsmittel nur für die leute lohnt, welche irgendwo im gentilly park etc. wohnen oder jedes wochenende meinen nach hause fahren zu müssen.

    und zu der aussage, dass man ja dann öfter nach dresden und leipzig fahren kann…was wollt ihr denn die ganze zeit in den städten machen??? shoppen und feiern gehen? da frage ich mich doch glatt wieso ihr dann nicht gleich dort angefangen habt zu studieren?!

    sollte das semesterticket eingeführt werden werde ich auf jeden fall austreten.

  28. Rechnet es doch mal aus:

    – 111€ pro Semester

    – ca. 15€ pro Fahrt nach Dresden

    ==> wer mehr als 8 mal im Semester nach DD hin und zurück fährt (im Durchschnitt) für den lohnt es sich.

    1. Wer will schon nach Dresden? Und wieso soll ich dafür bezahlen, dass andere nach DD fahren können? Mir bezahlt ja auch keiner meine Kfz-Steuer oder mein Benzin und zu mir nach Hause gibts keine Zugverbindung, ich müsste von DD aus mit dem Bus vom VVO, der ja nicht im Semesterticket inbegriffen ist, weiter fahren und nochmal 7,80€ bezahlen, allein die Busfahrt in eine Richtung ist teurer als mit dem Auto hin und zurück zu fahren. Deine Rechnung ist vielleicht gut für Studenten die in Dresden wohnen oder direkten Anschluss an das Bahnnetz haben, aber die Studenten für welche dies nicht zutreffend ist haben das Nachsehen. Das Semesterticket kann also in der Form nicht als gute Lösung des Problems angenommen werden.

  29. Ich denke so ein Ticket würde nur Sinn machen für ganz Mitteldeutschland – sprich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das hat den einfachen Grund, dass damit die Zahl derer denen es nützen würde erheblich steigen würde (zumindest meine Vermutung). Ich gehe mal davon aus, dass Studenten von außerhalb dieser 3 Bundesländer aufgrund von Entfernungen und Kosten nicht so oft heim fahren werden. Die 111 € bekommt man aber fix verfahren wenn man nicht gerade wochenlang hintereinander jedes We in Freiberg rumhängen will. Studenten die aus Sachsen kommen – abgesehen von wenigen Orten die fernab jeglichen Schienennetzes sind – sollte das Ticket ohnehin nützen. So Argumente wie „ich fahre aber viel lieber Auto und bin damit auch ’ne halbe Stunde schneller unterwegs“ – naja sag ich mal nichts weiter zu. Wieso nun ganz Mitteldeutschland? Weil es in diesem Bereich wohl üblich ist öfter mal nach Hause zu pendeln. Da gibt es ja die nützlichen Ländertickets für 22€ die für gesamt Mitteldeutschland gelten. Was nützt mir ein Semesterticket mit dem ich bis zur sächsischen Grenze komme, um dann ab der Thüringischen Grenze ca. 20 € für die Restfahrt zu bezahlen? Da kann ich auch gleich 22€ hinlegen für die komplette Strecke. Zumal man bei Mitfahrgelegenheiten oft mit der Hälfte hinkommt. Und wenn man öfters heimfährt – und das über Sachsen hinaus (über Mitteldeutschland hinaus werden das wie gesagt nur die wenigsten regelmäßig machen denke ich) kommt man auch eher schlecht dazu noch so viel in Sachsen zu fahren um das Geld wieder reinzuholen. Was ich zum Ausdruck bringen will ist, dass das Semesterticket wohl für die am sinnlosesten wäre die aus Mitteldeutschland, aber nicht aus Sachsen kommen (betrifft mich, weshalb ich diesen Roman hier schre…- so aber…

    1. Die Idee eines Semestertickets finde ich nicht schlecht, nur sollten nicht die jenigen bestraft werden, die es schlicht und einfach nicht nutzen können oder wollen, sein es nun Autofahrer (ohne die du sicherlich weniger Mitfahrgelegenheiten hättest, weshalb die Kritik an diesen nicht eben sehr intelligent war) oder Studenten die hier in Freiberg wohnen bzw. übers Wochenende einfach nicht nach Hause fahren möchten weil sie ihre Zeit statt im Zug zu verschwenden lieber mit dem zu verbringen weshalb sie an der Uni sind, nämlich studieren! Und zur Ergänzung möchte ich hinzufügen, es gibt allein in meinem Bekanntenkreis, und der ist nicht sonderlich groß, mindestens 30 Studenten die nicht aus Mitteldeutschland kommen, die also auch mit einem mitteldeutschlandweitem Semesterticket zusätzlich draufzahlen müssten.

      1. Meine Überlegung mit Mitteldeutschland richtet sich dahingehend dass es vielleicht mehr Zustimmung erfahren würde – und so auch ein freiwilliges Semesterticket zu einem akzeptablen Preis finanzierbar sein könnte… Egal, das ist eh utopisch.
        Die Sache mit den Autofahrern sollte man schon differenzieren und so wollte ich das auch zum Ausdruck bringen. Die Mitfahrgelegenheiten von denen ich profitiere denen würde ein Semesterticket nichts nützen und sie würden für Zug ungefähr genauso viel bezahlen (und dabei nicht vom Semesterticket profitieren!) nur wären halt wesentlich länger unterwegs. Wenn ich von Jena aus mitgenommen werde muss ich bis dahin sogar jedes Mal noch Zug fahren – aber dafür würde mir das Semesterticket in Freiberg nichts nützen.
        Meine Kritik bezog sich auf Autofahrer die aus Bequemlichkeit (viertel Stunde länger unterwegs oder „ihh viele Menschen im Zug“) ignorieren dass auch sie damit sparen KÖNNTEN oder keine Miese machen (je nach Fall) und einen ökologischen Beitrag leisten. Das war gar nicht mal so sehr pauschalisierend gemeint doch die Fälle gibt es. Wie auch immer, mir soll es recht sein wenn auch diese Leute dagegen stimmen! Ich finde nur bei der Debatte habe viele ein Brett vorm Kopf. Prinzipiell ist ein Studententicket nämlich sinnvoll – nur in einer Stadt wo kein einziger Student fürs Studium auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist gibt es einfach zu viele für die das Geld zum Fenster rausgeschmissen ist. Wenn ich ein Drittel vom Ticket schon zwangsweise mit der Straßenbahn verbraten würde sehe die Sache anders aus – aber so bleibts bei meinem Nein.

  30. Also wie jetzt? Ich MUSS das Ticket als Student kaufen? Auch wenn’s mir nicht’s bringt? … Und wie ist das, kann ich damit z.B. in Dresden mit allen Bussen und Straßenbahnen fahren? Und wie sieht es mit Bussen im z.B. VVO-Bereich aus? Kann ich die damit auch nutzen? Oder darf ich die dann extra zahlen?

    1. Wenn die Abstimmung zu dem Ticket positiv ausfällt, müssen alle Studies das Ticket zum Sommersemester 2014 auch kaufen. Busse und Straßenbahnen in DD sind NICHT enthalten. Genauso ist auch der VVO-Bereich nicht dabei, d.h. deren Busse musst du dann noch extra bezahlen.

      1. Sollte es eine Mehrheit fürs Semesterticket geben, dann heißt das zunächst nur erstmal, dass die Bestrebungen zur Einführung weitergeführt werden. Es kann dabei immer noch passieren, dass es in der Vertragsaushandlung zu Unstimmigkeiten kommt oder es verwaltungstechnisch Probleme gibt. Also bis es wirklich soweit ist, sind da nich ein paar Hürden zu nehmen. Die erste davon wird die Abstimmung unter den Studierenden sein, wo wirklich JEDER seine Stimme abgeben sollte!

  31. Ich bin ja positiv überrascht, was die Konditionen angeht. Bis jetzt war die Situation dank der verschiedenen Tarifzonen (5 für Sachsen, die Vollpfosten) für Studenten eher mies, aber da das neue Ticket quasi ganz „Mitteldeutschland“ abdeckt ist der Preis nen ziemlich guter Deal. (Als Student sollte man übrigens in der Lage sein 3 Absätze oder eine Karte lesen zu können 🙄 .) Auch trotz BahnCard (die man ja auch abbestellen kann) und Auto (Tank nach DD und zurück kostet auch mal 12€) denke ich, dass dies eine gute Chance ist Freiberg als Studienort attraktiver zu machen.

    Einmal nach Dresden und zurück kostet 15€ – bei 7 Fahrten pro Monat ist das Geld wieder raus und man muss sich weniger aufregen, dass in Freiberg nichts los ist. Oder auch: Leipzig und zurück für regulär 46€… Also top für alle Studenten, die nicht auch am Wochenende im Labor oder Bergwerk hocken.

    Ich sehe es nicht ein, dieses Semesterticket zahlen zu müssen, nur weil 30% der Studenten auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.

    Möchtest du die Ergebnisse deiner Umfrage teilen? Sonst warte einfach die Abstimmung ab, dann sieht man ja ob 30%, 60% oder doch nur 10% glauben auf Öffis angewiesen zu sein…

    Dann kann man sich die Abstimmung sparen. Fragt einen Bürger nach Steuererhöhungen. Er wird immer nein sagen.

    Grünenwähler beweisen das Gegenteil.

    1. Nur mal so eine Frage, was für ein Auto soll das denn sein? 12€ für DD hin und zurück, ist ganzschön hoch, ich brauch für die Strecke nicht mehr als 4 L und das ist hoch angesetzt, das sind also nicht mal 7€. Und die bezahl ich gern wenn ich mich nicht mit zu spät kommenden und überfüllten Zügen herumärgern muss.

  32. Ein Ticket für dem Preis bei der kleinen Stadt und dem schlechten Verkehrsnetz … Es gibt ja noch nicht mal eine viertelstündige Verbindung zum Bahnhof und zur lessingstraße … In Dresden ist solch ein Ticket sinnvoll aber nicht in Freiberg … Sinnvoller wäre maximal freiberg Stadtverkehr und die Züge und nicht komplett sinnloserweise den VMS

    1. Kann dir an der Stelle schon mehr oder weniger Zustimmen. Allerdings ist dies in der sächsischen Gesetzeslage nicht möglich, da die Verkehrsverbünde in ihren Gebieten, die primären Ansprechpartner sind und es so der DB Region garnicht möglich ist einen Vertrag mit uns abzuschließen ohne dass es einen Vertrag mit dem VMS gibt.

  33. Lieber Straßenbahnfahrer.
    Ich würde dich bitten, die Kommentarfunktion nicht auszunutzen, um beleidigende Anmerkungen hier anzubringen. Es gibt Leute die sich durchaus Mühe gegeben haben, um dieses Angebot mit der Bahn usw. auszuhandeln. Bitte bring den Leuten etwas mehr Respekt gegenüber. Weiterhin:
    Es steht noch nicht fest, ob das Semesterticket eingeführt wird, es wird ja erstmal die Meinung der Studierendenschaft eingeholt. Ich versteh grade ehrlich gesagt nicht ganz, warum du so sauer bist. Wenn du der Meinung bist, dass das Ticket für Freiberg sinnlos ist, dann ist das auch ok. Meinungsfreiheit und so.
    Übrigens würde mich interessieren, woher du die Info hast, dass das Semesterticket in Chemnitz abgeschafft wurde. Diese Information ist nämlich meines Erachtens nach falsch.
    Liebe Grüße, Katharina

    1. Es gibt auch Leute die sich Mühe gegeben haben und viel Zeit aufgewendet haben um unserere Bibo zu verschandeln – Respekt? für was denn? Wenn ich jetzt die übelsten Anstrengungen unternehmen würde damit jeder in Freiberg einen festen Parkplatz zur Verfügung hätte, ABER den auch jeder teuer bezahlen muss, ob er ihn nutzt oder nicht, würden mehr als 60/70 % fragen ob ich ne Meise hab. Die Leute vom Berliner Flughafen haben sich am Anfang auch Mühe gegeben – nur is halt Bullshit bei rausgekommen, deswegen wird das auch nicht mit Respekt honoriert. Lies den ersten Satz: „Ich finds echt eine bodenlose Frechheit, derartige Ideen in einer Stadt wie Freiberg überhaupt vorran zu treiben.“
      Aber ich muss zugeben, dass du Recht hast – die Info das Chemnitz es abgeschaft hat ist falsch, auch mehrere Quellen können falsch sein, dass weis ich nun. Sichewr ist aber, dass man es dort nur mit knapp über 50% durchbekommen hat – das darf es nicht geben! 2/3 Mehrheit wie in der Politik eben auch, oder man soll es bleiben lassen.

      1. Leider muss ich dich bezüglich Chemnitz nochmal korregieren. In der Abstimmung zur Einführung waren es nur bisschen über 50%.
        In diesem Jahr als es darum ging ob man es behalten will, waren es sowohl in Chemnitz als auch in Dresden über 80% für die Beibehaltung.
        In der Politik werden auch die meisten Entscheidungen nur mit einfacher Mehrheit also 50% getroffen, aber darüber kann man sich sicher streiten.

  34. Sehe ich oben richtig das das Semesterticket nur innerhalb der VMS gilt, also dem in der Karte eingefärbten Bereich?
    Das würde heißen das ich damit nichtmal nach Dresden oder Leipzig käme.
    Damit wäre das Ticket auch zum Einkaufen oder Party machen völlig nutzlos.

  35. Innerhalb des VMS Bereiches (in dem laut oben angepinnter Info das Ticket ja nur gelten würde) kommt man ja noch nicht mal nach Dresden. 🙄 Ich gehöre derzeit zu denjenigen, die Zug fahren und auf den Zug auch angewiesen sind, aber ich möchte das Ticket genauso wenig haben aus einem einfachen Grund: ich komme mit der BC 50 (halber Preis als Student bis einschließlich 26 Jahre) immer noch günstiger und mit dem Semesterticket nicht mal nach Hause. 🙄

    1. Der VMS reicht nicht bis nach Dresden – klar. Im Ticket sind aber auch die Regionalzüge innerhalb Sachsen enthalten. Also kommst du mit dem IRE bzw der RB von Freiberg problemlos nach DD. Zugegeben hilft eine BC 50 den Meisten mehr als das Ticket – ganz einfach das man doch auch öfterns deutschlandweit unterwegs ist.

      1. Und ich muss weiter als der VMS Bereich reicht. Mir ist schon klar, dass er in den Zügen der DB gilt, aber er geht nicht bis Plauen (in Sachsen) und mir nutzt auch die Gültigkeit in den DB Zügen nichts bzgl der Kosten. 😉 Selbst bei den Fahrten bis Plauen (wenn ichmal die nach Köln etc ausklammere) lohnt es sich für mich nicht.

          1. Dass mit Plauen war wohl ein Versehen meinerseits. Aber auf mein Fahrverhalten gerechnet ist die Bahncard immer noch günstiger, sorry 😉 und ich sehe es nicht ein wegen einem Ticket mein Fahrverhalten zu ändern, entweder es rechnet sich mit dem jetzigen Fahrverhalten oder nicht. Wenn ich erst eine Veränderung meines Fahrverhaltens einbringen muss, damit es sich rechnet, finde ich das nicht sehr erstrebenswert 😉

  36. Also ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen… Ich sehe nicht ein, die Heimfahrt meiner Kommilitonen zu finanzieren. Jeder hat das auch bisher selbst organisiert. Wer gerne ein solches Ticket nutzen möchte, kann sich doch an der TU Chemnitz oder Dresden eine Gasthörerschaft organisieren, diese ist an sich kostenlos, man bezahlt da lediglich die „Bahngebühren“. Außerdem kann man sich die Gasthörerschaft sogar erst während des Semesters kaufen – also etwas für echte „Sparfüchse“ (wenn man z.B. das erste Mal erst im November nachhause fahren möchte). Damit belastet man nicht die ganze Studentenschaft, schließlich gibt es durchaus Studenten, die sich ein Auto erspart haben und auch darauf angewiesen sind. Wenn man im ländlichen Gebiet von Sachsen wohnt, nützt einem der Zug nämlich überhaupt nix, da man damit noch lange nicht den Heimatort erreicht hat. Hinzu kommen sicherlich auch einige Studenten, die sich diesen „Spaß“ finanziell einfach nicht leisten können/wollen – daran sollte man auch mal denken! Das Studieren soll doch in FG bezahlbar bleiben und auch neue Studenten anlocken…dazu trägt das Ticket sicherlich nicht wirklich bei (ein Beitrag > 150€ schreckt wohl eher ab).
    Ich finde bei der Abstimmung sollte mindestens eine 2/3 Mehrheit erreicht werden, damit man auch wirklich sagen kann, dass das Ticket von der Mehrheit der Studentenschaft gewünscht wird. Außerdem denke ich, dass es durchaus andere Möglichkeiten gibt, günstig nachhause zu fahren. Man möchte ja niemanden unterstellen, dass dieses Ticket für Studenten gemacht ist, welche lediglich Party in DD oder C machen wollen oder ein bisschen Shopping…

    1. Das mit der Gasthörershcaft klingt ja nett und einfach, so wie du das beschreibst. Tatsächlich ist es aber so, dass man dann eine Nebenhörerschaft beantragen muß, für die man eine Immatrikulation beantragt, also nach dem üblichen Auswahlverfahren der jeweiligen Unis. Diese sind gerade in DD nicht so einfach zu erhalten, also das ist überhaupt kein Argument wie ich finde. Im Übrigen ist es schön, dass du dir ein Auto ersparen konntest, wie auch immer du das gemacht hast, ich denke nicht, dass es viele Studenten gibt, die das können. Ich gehe nebenbei arbeiten, um mein normales Leben zu finanzieren, da ist kein Geld zum Sparen übrig (nein, ich kaufe garantiert nicht jeden Monat klamotten davon, gehe seltenst auf Parties oder habe sonst aufwendige luxuriöse Ausgaben). Vor allem das tägliche Suchen von Mitfahrgelegenheiten ist zeitaufwendig und nervig, ganz zu schweigen von den Kosten, wenn man mit dem Zug täglich pendelt. Es geht also nicht nur um Leute, die günstig am Wochenende nach Hause fahren können, sondern um Leute, die in bspw. DD auch familiär gebunden sind und deshalb auch nicht nach FG ziehen können, ich kenne auch genug, die das nicht wollen (auch sehr verständlcih wie ich finde). Dass das Ticket in Freiberg nicht viel nützt, sehe ich vollkommen ein. Ich kenne in meinem Studiengang aber genug Leute, die regelmäßig in Sachsen mit dem Zug fahren von und zum Studium, für die es sich sicherlich lohnt. Und in DD mussten auch genug in den „sauren Apfel“ beißen, da gabs die wenigsten, die da die Züge nach außerhalb genutzt haben. Denen hätte ein Stadtticket auch völlig ausgereicht. dort hat man dann auch die wenigen Auswärtsfahrenden mit subventioniert. Und wie schon weiter unten erwähnt: bei Versicherungen funktioniert das genauso, durch Steuern subventionieren wir auch allen möglichen Blödsinn.

      1. Ach und du bist der Meinung wenn man es in anderen Bereichen des Lebens so hält mit den Subventionen dann müssen wir das unbedingt auch hier tun. Im Übrigen bekomme ich von der Versicherung im Schadensfall was zurück und mit meinen Steuerausgaben bin ich Mitfinanzierer unseres Staates, außer das mir das Geld aus der Tasche gezogen wird wüsste ich aber nicht was mir das Semesterticket bringen soll. Und nur zur Info ich bin auch Pkw-Fahrer und musste hart arbeiten um mir das leisten zu können, ich werd mich jetzt sicherlich nicht dafür bestrafen lassen, dass sich einige Leute zu fein sind ihren Wohnort zu verlegen und das Pendlerdasein aufzugeben.

        1. Sorry, das mit dem Pendlerdasein und dem Wohnort war nicht böse gemeint, aber vielleicht sollte der ein oder andere mal darüber nachdenken ob es nicht klüger wäre in Freiberg zu wohnen. Ihr könntet die Fahrzeit sparen und stattdessen lieber was fürs Studium tun.

  37. Ich sehe auch keinen Vorteil in dem Ticket – zumindest für eine Vielzahl meiner Freunde und mich. In den letzten Jahren kam das Thema immer wieder auf Sitzungen des Stura zur Sprache – auf Wunsch von Studenten! Jedesmal wurde das Thema wieder fallengelassen, aus zum Teil von dir genannten Gründen, bzw. aufgrund von Umfragen nach denen es keine explizite Mehrheit für ein Ticket gab.

    Nach weiteren Anfragen von Studenten gründete sich der Arbeitskreis Semesterticket vor 1,5 Jahren. Nun wurde das Thema mal bis zu einem konkreten Angebot seitens der Verkehrsbetriebe vorangebracht.

    Der Stura will sich endlich einmal die Meinung von den Studies einholen, um eine Einführung oder ein Nichteinführen eine Semestertickets auf einer festen Grundlage entscheiden zu können.
    Also verwechsel nicht den Boten mit der Botschaft!

    Evtl. ist folgender Link für dich interessant:
    https://www.facebook.com/groups/556970437715824/

  38. Es wird eine Möglichkeit geben. Eine Umfrage welche nach der Vollversammlung geschalten wird. Dort kann jeder Student abstimmen, ob er für oder gegen ein Semesterticket ist. Dann wird demokratisch entschieden. Eine Einzelfall-Entscheidung wird es bei Einführung des SEmestertickets allerdings nicht mehr geben. Einzige Möglichkeit dann wäre ein Austritt aus der verfassten Studierendenschaft, welche jedoch weitere Konsequenzen hat.

        1. Dann kann man sich die Abstimmung sparen. Fragt einen Bürger nach Steuererhöhungen. Er wird immer nein sagen. Also lieber das Geld woanders anlegen als in dieser unsinnigen Abstimmung und das Ticket einfach optional machen. Kann wohl nicht so schwer sein… Einen Verlust macht die Bahn/VMS durch ein optionales Ticket nicht.

          1. Die Möglichkeit eines optionalen Tickets gibt es nicht. In der Abstimmung kann jeder Student entscheiden, ob es für Ihn ein Mehrwert ist oder nicht. Aber eine optionale Einzellösung wird es nicht geben. Das war auch die deutliche Aussage der Verkehrsbetriebe.

          2. Jeder, der gegen oder für das Ticket ist soll abstimmen gehen. Sollte es tatsächlich auf ein nein hinauslaufen, dann ist die Sache gegessen und es wurden ein paar Plakate und Zettel gedruckt und etwas Zeit investiert.
            Einen Verlust macht die Bahn durch ein optionales Ticket, das teurer ist, sicherlich nicht. Allerdings wird sowohl den Befürwortern als auch den Gegnern des Tickets die Möglichkeit gegeben sich zu äußern. Und das ist meiner Meinung nach eigentlich für keine Seite ein Grund sich zu beschweren.

        2. Toll, und wenn das Semesterticket kommt heißt es friss oder geh! Ihr seit ja echt demokratisch. Habt ihr mal drüber nachgedacht was es für einen Studenten bedeutet über 100€ mehr im Semester locker machen zu müssen, wenn er davon nicht mal einen Vorteil hat. Ich weis ja nicht ob du einen Goldesel im Keller stehen hast und das Geld zum Fenster rausschmeisen kannst, ich von meiner Seite muss jedenfalls zusehen wie ich einigermaßen mein Studium finanzieren kann, denn da gibt es genug Auslandsaufenthalte und Praktika die Geldbeträge schlucken die in die 1000er€ gehen. Wenn die Verkehrsbetriebe der Meinung sind eine Einzelfalllösung darf es nicht geben und die Studenten sollen Solidarität zeigen, dann frag ich mich echt wo die Solidarität der Verkehrsbetriebe gegenüber der Studenten bleibt? Im übrigen fahren die Züge und Busse nicht anders ob nun ein paar Studenten mehr drinn sitzen oder nicht macht da keinen Unterschied für die Verkehrsbetriebe, zumal die Züge hier in Freiberg meist die Angewohnheit haben zu spät zu kommen und überfüllt zu sein, Service sieht anders aus, dafür bezahl ich keine 111€! Schlussendlich geht es hier doch nicht um das wohl der Stundenten sonder schlicht und einfach um die Profitgier der Verkehrsbetriebe, wäre dem nicht so dann hätte es doch längst ein Semesterticket gegeben, denn die Diskusion darüber gibt es schon seit ich hier an der Uni bin und die Studenten haben jedes mal dagegen entschieden da die Verkehrsbetriebe sich quergestellt haben. Im übrigen kommen die meisten ohnehin besser wenns sie sich einfach eine Bahnkart zulegen.

          1. Christian, ich bin mir nicht ganz sicher, ob du vielleicht ein wenig vorschnell urteilst. Ich und alle Kommilitonen, die ich kenne lassen sich beispielsweise ihre Praktika bezahlen.
            Und solltest du ein Auslandspraktikum machen wollen dann zahlt erstens die Uni sogar das Flugticket und zweitens kannst du dich für die Zeit vom Semesterbeitrag (damit wohl auch vom Ticket) befreien lassen.
            Solltest du dein Praktikum oder Aufenthalt ganz und gar freiwillig zur künstlichen Verlängerung deines Studiums durchführen, dann ist das so oder so deine Entscheidung.

          2. Thor, das mit dem Auslandspraktikum ist bei uns im Studiengang pflicht und nicht zu verwechseln mit einem Auslandssemester und diesen einmonatigen Auslandsaufenthalt in der vorlesungsfreien Zeit zahlt uns die Uni nicht! Im Übrigen steht das auch nicht zur Diskussion.

  39. Ich sehe es nicht ein, dieses Semesterticket zahlen zu müssen, nur weil 30% der Studenten auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Es gibt genügend Studierende, welche die Bahn nicht nutzen, sondern auch gerne weiterhin darauf verzichten wollen.

    Ich würde es begrüßen wenn es möglich wäre, selbst entscheiden zu können, ob ich, oder jeder andere Student dieses Semesterticket nutzen möchte oder nicht!!!

    1. Es scheint so, als sehen viele nur den Betrag, der auf den ersten Blick hoch scheinen mag, und haben Ihre Entscheidung schon getroffen. Auch wenn das Ticket eingeführt wird, müsst ihr es nicht nehmen. Das steht auch in der Mitteilung. Wird hier aber nicht wirklich in Betracht gezogen.

      1. Und du meinst nicht das ein Semesterticket für Pkw-Fahrer sinnlos ist? Ich sehe als langjähriger Student an der TUBAF nicht ein warum ich nach dem ich 8 Semester lang meinen Beitrag für die Studentenschaft bezahlt habe nun wegen diesem blöden Semesterticket auf meine Mitgliedschaft verzichten soll! Das ist hochgradig ungerecht und kann nicht im Interesse der Studenten liegen. Zumal ja bereits angemerkt wurde, dass eine Erhöhung der Beiträge in Betracht gezogen wird wenn die Mitgliederzahl der Studentenschaft stark zurückgeht.

    2. Ein optionales Semesterticket würde sicherlich mehr als 300 € im Semester kosten, weil es dann nichts anderes als ein Monatsticket x 6 ist. Von daher kann ein optionales keine Alternative sein, da ein derart günstiger Preis nur über alle Studenten erreichbar ist. Mit Versicherungen ist es im Übrigen dasselbe.

      1. Das heißt du willst all jene Studenten bestrafen die ein eigenes Auto fahren oder die hier in Freiberg ihren Hauptwohnsitz haben und vielleicht nur zwei mal im Jahr nach Hause fahren, von denen die lieber zu Fuß die drei Meter vom Wohnheim zum Hörsaal laufen ganz zu schweigen?! Echt total solidarisch von dir und im übrigen, was ist mit den Studenten die nicht aus Sachsen kommen und mit dem Zug nach Hause fahren die müssen das Semesterticket zahlen und sich dann trotzdem noch ein Ticket kaufen. So kann das nix werden!

        1. Keiner redet von BESTRAFEN! Wenn Du die Diskusion auf diese Ebene ziehen wolltest, kann Dir nur entgegenet werden, daß Du ALLE um Dich herum mit Deinen Abgasen BESTRAFST – ergo: sinnlose Diskusion, damit erspar Dir doch bitte diese Polemik!
          Betrachte es eher als Anreiz, nun doch mal auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
          Es wird immer darüber geklagt, daß Bus und Bahn viel zu teuer seien, und das daher keiner gewillt sei, diese zu nutzen. Mit dem Semesterticket kannst Du völlig sorgenfrei um Parkplatznot (gerade in FG), Spritpreiserhöhungen und halsbrecherische -immer zum ungünstigsten Zeitpunkt anfallenden- Reparaturkosten mobil sein. Das ganze ggf. noch in Verbindung mit nem Rad…
          Zum Thema der Kommilitonen, die auf dem Campus wohnen, und kurze Wege haben: warum sprichst Du denen ihren Aktionsradius ab? Vielleicht haben die auch noch ein paar Wege mehr, als nur WohnheimHörsaal?!?

          1. Jetzt mal ehrlich, ich hab kein Problem mit dem Semesterticket aber warum soll ich für was bezahlen was ich nicht nutzen will und wie du bereits sagtest um hier in Freiberg vorwärts zu kommen tuts ein Fahrrad auch (für was also ein Semesterticket?), im Übrigen nutz ich mein Auto für Langstrecken und nicht um mal eben im Kaufland einkaufen zu fahren. Ach und bevor ichs vergesse, ohne Auto müsste ich trotz Semesterticket noch drauf Zahlen um nach Hause zu kommen und hätte bei den Geländepraktika der Fak.3 ein echtes Problem, dann bin ich doch lieber unabhängig von überfüllten und zu spät kommenden Zügen und fahre um die Uhrzeit los wies mir passt, da muss ich mich wenigstens nicht darüber ärgern wenn mein Anschlusszug dann weg ist. Vielleicht solltest du dir auch die anderen Beiträge von mir mal durchlesen, es geht mir nicht allein darum das ich das Semesterticket nicht bezahlen will sondern auch darum das der Gültigkeitsbereich einfach viel zu begrenzt ist.

          2. @ O (23.11. um 19:07)

            Woher kommt den die Parkplatznot in FG? Weil mittlerweile ein Großteil der Studenten ein eigenes Auto haben. Ein Auto lohnt sich vor allem dann, wenn man es auch nutzt. Denn Anschaffung des PKW/Steuern/Versicherung/TÜV/Inspektion zahlt man in der Regel, ob man fährt oder nicht. (Versicherung wird evtl. etwas günstiger wenn man wenig fährt). Für die 111 Euro bekommt man ca. 70Liter Benzin und kann damit je nach Auto um die 1000km weit fahren. (Dresden-Freiberg 40km eine Strecke…). Also werden alle die, die sowieso ein Auto haben, das Geld lieber in Benzin investieren und ihr Auto auch nutzen anstatt sich das Ticket zu holen.

    3. Das Semesterticket mag in Städten wie Dresden oder Chemnitz eine schöne Sache sein, vor allem da man die S-Bahn dort benutzen kann. Aber in Freiberg!?!? Wer benutzt hier groß einen Bus? I.d.R. ist man doch mit dem Rad oder gar zu Fuß schneller, vor allem da man sich dann nicht nach den Fahrplänen richten muss.
      Und was bringt das Ticket dann?! Nur den Leuten, die damit nach Hause fahren können oder shoppen/feiern gehen. Als ob hier ein großer Teil das Ticket wirklich dafür nutzt um sich Sachsen anzuschauen oder ähnliches!? Das glaubt ihr doch wohl selber nicht 🙄
      Und die Leute die nicht aus Sachsen kommen und/oder ein Auto haben? Ersteren bringt das Ticket NULL(!) und letzteren erst Recht nicht. Ich werde auf jeden Fall nicht mein Auto wieder mit (hohen) Verlusten wieder verkaufen, nur damit ich die Partyfahrten einiger Studenten mitfinanziere und trotzdem nichts davon habe. Ich für meinen Teil (Auto, Nicht aus Sachsen kommend, Wochenendjob in der Heimat) bedeutet dieses Ticket nur eins -> eine sinnlose Mehrbelastung. Mir bleibt nichts anderes übrig als aus der Studentenschaft auszutreten und mit den Nachteilen zu leben. Sollte es also soweit kommen das das Semesterticket bei uns kommt, beiße ich in den sauren Apfel und versage den anderen Vorteilen der Studentenschaft und trete aus. So weit reicht meine Solidarität nicht … nicht für Leute die mir egal sind und denen ich egal bin.

      1. Gerade weil wir hier nicht IN Chemnitz oder Dresden, sondern genau zwischendrin in der kleinstädtisch-piefigen Pampa hocken!
        Wenn man noch den Anspruch hat, seinen geistigen und kulturellen Horizont wenigsten ein klein wenig zu erweitern, ist`s schon ganz ok, die ein oder andere Stadt in atraktiver Reichweite zu haben.
        Zu Deinem Einwand, das Ticket nutze denen nichts, die von außerhalb Sachsen kommen: FALSCH, denn Du zahlst erst wieder außerhalb Sachsens, d.h. bis zur Landesgrenze fährst Du noch für lau, ab danach zahlst Du den Anschlussfahrschein.

        1. Toll dann kann man sich aber auch eine Bahnkart kaufen, die kostet nicht viel mehr als das Semesterticket und man bekommt auf alle Fahrten mit der Bahn nachlass. Außerdem, bezweifel ich das sich viele die Zeit nehmen werden um aus kuturellen Gründen jedes Wochenende durch Sachsen zu reisen, zumal man ja z.B. in Dresden Bus und Straßenbahn extra bezahlen muss. Wer wirklich den Wunsch hat seinen Horizont zu erweitern soll das doch bitte nicht zu Lasten der Studentenschafft tun!

        2. Aber sind wir da noch im Prozentbereich? Oder eher im Promillebereich hinsichtlich der Nutzung des Tickets für kulturelle/geistige Fahrten. Und wenn, dann auch vielleicht ein oder zweimal (das behaupte ich jetzt einfach mal ganz kühn). Und der Rest? Der fährt halt öfter mal nach Dresden (oder Chemnitz, oder oder oder) um dort Abends die Klubs unsicher zu machen (oder die Geschäfte zu besuchen). Ein Teil kommt mit dem Ticket zwar sicher auch bis nach Hause, aber selbst bei denen hört man ja immer wieder, das wiederum einige Fahrten nicht abgedeckt werden.
          Natürlich hast du auch Recht wenn du sagst, das man trotzdem profitiert, auch wenn man nicht aus Sachsen kommt. Aber keinen von denen die ich kenne, nutzen für die Heimfahrt die Bahn! Aber gut – ich kenne nun auch nicht jeden (glücklicherweise). Mag sein das es für den einen oder anderen lohnt – ich befürchte aber das vor allem der Partytourismus der große „Gewinner“ sein wird.
          Und die ganzen KFZ-Besitzer werden sich sicher auch freuen das sie nun zu ihren ganzen Kosten (Kaufpreis, Steuern, Versicherung, etwaige Reparaturen/Service und Kraftstoff) nun auch noch ein sinnbefreites Semesterticket dazugesellt. Die Kosten meines Autos sind zwar um ein Vielfaches höher, aber verkaufen werde ich deswegen mein Auto noch lange nicht (und wohl auch die anderen auch nicht). Denn so bin ich deutlich mobiler und schneller unterwegs, vor allem da bei mir mittlerweile Zeit ein höher geschätztes Gut, als Geld ist Nein Danke von meiner Seite. Und sollte die Mehrheit doch dafür sein, habe ich ja zum Glück trotzdem die Möglichkeit auszutreten und somit nicht dafür bezahlen zu müssen. Jedoch hoffe ich, das es soweit nicht kommt.

        3. @ O (23.11. um 19:21)

          wenn der Grund „seinen geistigen und kulturellen Horizont wenigsten ein klein wenig zu erweitern“ der einzige verbleibende Sinn des Semestertickets ist, dann wird es schwer die Gegner (wie mich z.B.) zu überzeugen.

          1.:Geistig? Sind Studenten, die regelmäßig nach Dresden/Chemnitz/… fahren etwa schlauer, also solche, die es nicht tun? Oder erweitert gar Bahnfahren selbst den geistigen Horizont? Soll ich dann später in den Lebenslauf unter „Auslandsaufenthalte“ schreiben: “ ich war dank Semesterticket zweimal in Chemnitz und Bautzen“? Eher nicht, oder?

          2.: Kulturell? Kultur=Party? oder Kultur=Semperoper? Weißt du was eine Eintrittskarte für die Semperoper kostet? Wer sich das tatsächlich leisten kann, für den spielt der Transport dorthin wohl eher keine Rolle.
          Das Partyvolk bleiben die einzigen Gewinner des Semstertickets.

          1. @Stefan : gemeint mit dem kulturellen Teil war soweit ich weiss der besuch von Veranstaltungen der TU Dresden oder Chemnitz. Grundsätzlich eigentlich auch eine gute Idee, allerdings würde ich sagen, das der normale Student doch hier schon genug ausgelastet ist, um eine 45minütige Bahnfahrt in Kauf zu nehmen um dort in eine Vorlesung zu gehen. ( Gibt es überhaupt eine direkte Bahnanbindung zum Campus der TU DD ? Die Straßénbahn kann man ja nicht nehmen mit dem Ticket. )

            Bei solchen Angelegenheiten hat es sich bei uns ganz gut gemacht in die Studiengangsgruppen bei FB eine Mitfahrgelegenheit anzubieten oder zu nutzen.

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