Außenansicht des Freiberger Stadttheaters

[:de]Stellungnahme Einschränkung der Meinungsfreiheit am Mittelsächsischen Theater[:en]Statement Restriction of freedom of expression at the Mittelsächsischen Theater[:]

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Der Studentenrat der TU Bergakademie Freiberg (StuRa) kritisiert die Diffamierung der Veranstaltungsreihe „DIALOG – Wir haben die Wahl 2019. Was ist zu tun?“ im Mittelsächsischen Theater als Wahlwerbung zu tiefst. Am 28.03.2019 fand eine von Stefan Locke (Journalist, FAZ) moderierte Diskussion unter der Überschrift „Wenn aus Christen Populisten werden“ statt. 

„Die Beschuldigungen, dass durch derartige Diskussionsveranstaltung das Statut des Theaters verletzt wurde oder gar Gelder zweckentfremdet wurden, ist aus studentischer Perspektive nicht nachvollziehbar“, so Anita Katheras, Sprecherin des StuRa.

Der Freiberger Oberbürgermeister Sven Krüger wandte sich im Anschluss an die Dialogveranstaltung an das Theater, um die Nutzung der Räumlichkeiten für ähnliche Veranstaltungen in Zukunft zu unterbinden. „Das Mittelsächsische Theater ist einer der wichtigen Räume in unserer Stadt, welcher sich um offene Diskurse über gesellschaftliche Entwicklungen bemüht. Wir begrüßen jedes außeruniversitäre Format, welches den Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen in Freiberg unterstützt. Zu einem offenen Diskurs einer Universitätsstadt gehört es auch, Veranstaltungen mit kritischen Themen zuzulassen. Das Theater hat in seiner gesellschaftlichen Rolle sogar die Aufgabe, Meinungspluralität zu fördern und abzubilden. Wir bitten daher den Oberbürgermeister, solche Fehlschüsse künftig zu unterlassen“, so Linus Walter, Leiter des Referats für Hochschulpolitik des StuRa.

[:en]

The student council of the TU Bergakademie Freiberg (StuRa) criticizes deeply the defamation of the series of events „DIALOG – Wir haben die Wahl 2019. Was ist zu tun?“ („DIALOGUE – We have the choice 2019 – what to do?“) in the Mittelsächsischen Theater as election advertising. On March 28th 2019 a discussion moderated by Stefan Locke (journalist, FAZ) took place under the heading „When Christians become populists“.

„The accusations that the statute of the theatre was violated by such a discussion event or that even money was misappropriated are not understandable from a student’s perspective,“ says Anita Katheras, spokeswoman of the StuRa.

Following the dialogue event, the Lord Mayor of Freiberg, Sven Krüger, turned to the theatre to prevent the use of the rooms for similar events in the future. „The Middle Saxon Theatre is one of the most important spaces in our city, which strives for open discourses on social developments. We welcome any non-university format that supports the dialogue between the various interest groups in Freiberg. It is also part of an open discourse in a university city to allow events with critical themes. In its social role, the theatre even has the task of promoting and depicting plurality of opinion. We therefore ask the Lord Mayor to refrain from such mistakes in future“, says Linus Walter, Head of the Department of Higher Education Policy at the StuRa.

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