StuRa Freiberg

Deine Studentenvertretung

20. Januar 2017

Newsletter zu StuRa-Sitzung vom 12.01.2017

Verfasst von Elena Knoche

Liebe Leute,
ein bisschen knapp, aber voll gefüllt: der Newsletter dieser Woche. Er wartete schon die ganze Woche darauf, veröffentlicht zu werden und nun darf er Sie erfreuen: mit der Forderung der KSS nach einer Wissenschaftsschranke, die überarbeitete StuRa-Finanzordnung und die gefährdeten Sprachkurse an unserer Uni.

KSS wünscht Wissenschaftsschranke

Neuigkeiten von der Konferenz sächsischer Studierendenschaften: Bei der letzten LSR-Sitzung wurde ein Antrag gestellt, eine allgemeine Wissenschaftsschranke im Urheberrecht zu unterstützen. Die Wissenschaftsschranke soll Lehrenden und Forschenden die Möglichkeit geben, wissenschaftliche Literatur in jeglicher Medienform im wissenschaftlichen Gebrauch grundsätzlich ohne Genehmigung und Einschränkungen zu nutzen.
Dazu gibt es seit Langem auf politischer Ebene Bestrebungen, ein Gesetz zu schreiben, um der Wissenschaft den Zugang zum Wissensbestand freizugeben, auch unter der Bedingung, für alle Seiten faire Bedingungen und Rechtssicherheit zu schaffen.

Argumente, die für eine Wissenschaftsschranke sprechen gibt es viele. Ich möchte einige Gründe der KSS für die Entscheidung hier aufführen: „In einer kompetenzorientierten Lehre rückt Wissen selbst immer mehr in den Hintergrund, viel entscheidender ist der schnelle Zugang zu Wissen sowie dessen Kategorisierung, Bündelung und Weitergabe. In der hochvernetzten Wissensgesellschaft ist jede Hürde, welche die Weitergabe von Wissen hemmt, für die Gesamtentwicklung hinderlich, daher sind Bürokratiemonster zur Wahrung von Urheberrecht auf Wissen in der Lehre der falsche Ansatz. Wissenschaftler sollen dazu ermutigt werden in qualitativ hochwertigen Open-Access-Angeboten Wissenserkenntnisse zur Verfügung zu stellen.“

Ordnungen: unser Vorschlag zur Finanzordnung

Eine ganze Ordnung haben wir in der letzten Sitzung geschafft: die Finanzordnung!
In dieser gibt es ein paar gründliche Änderungen, diese sollen hier in Kurzform aufgeführt werden sollen.

  • Der StuRa wählt aus seiner Mitte einen Finanzverantwortlichen oder eine Finanzverantwortliche (FVA) und mindestens einen Stellvertreter/eine Stellvertreterin (SV).
  • Die Verwaltung der Kasse darf Buchungen vornehmen, z.B. im Online-Banking. Barzahlungen dürfen nur vom Kassenverwalter/der Kassenverwalterin mit schriftlicher Auszahlungsanordnung getätigt werden.
  • Der Finanzer kann eine Geldsperre für die Konten des FSRs verhängen, falls der FSR-Finanzer seinen Pflichten nicht nachkommt. Diese Sperre muss auf der nächsten Sitzung durch den StuRa bestätigt werden.
  • Bereitstellung der Gelder erfolgt durch den FVA über ein Konto zu Beginn des Semesters. Aus wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen ist es sinnvoll, nur ein Konto zu führen. Wenn die AG oder der FSR ein eigenes Konto führen will, so sind die Kontoführungsgebühren in der Regel selbst zu tragen. Der FSR ist dem FVA über die Verwendung der Gelder voll rechenschaftspflichtig und kann nur durch diesen entlastet werden.
  • Engefügt wurde der Satz „Nicht verbrauchte Gelder der FSRs können am Ende des Haushaltsjahres vom StuRa zurückgefordert werden.“ – nach Beschluss auf der Sitzung am 10.03.16 (einstimmig)

Sprachkurse in Gefahr?

Oh, là, là… Möglicherweise müssen zum Sommersemester einige Sprachkurse geschlossen werden, weil die Mindestteilnehmeranzahl nicht weiter gehalten werden kann. Damit würde sich das Sprachangebot des Fachsprachenzentrums weiter verkleinern. Im StuRa herrscht die einhellige Meinung: „Wir halten das Thema für wichtig!“, denn für viele Studierende ist der Sprachkurs die Möglichkeit, sich auf einen bevorstehenden Auslandsaufenthalt vorzubereiten oder sich außerhalb des Studiums weiterzubilden. Gleichzeitig soll das Angebot des Fachsprachenzentrums den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit genügen. Eine 4-köpfige Crew aus dem StuRa wird sich des Themas annehmen und beraten, wie ein Sprachangebot in Zukunft aussehen kann.

Nachfolgesuche im StuRa-Sekretariat

Der StuRa ist von Legislatur zu Legislatur immer mit anderen Entsandten besetzt, aber eine Konstante bleibt immer und das ist Sigrid, unsere Sekretärin. Sie hält in unserem StuRa-Büro die Stellung, ist unser Ruhepol und kennt fast alle Begebenheiten der vergangenen StuRä. Bei Problemen oder Ratlosigkeit in der StuRa-Arbeit ist sie stets da.

In unserem Büro wird sich im nächsten Jahr doch einiges ändern. Noch ein Jahr lang wird Sigrid voraussichtlich bei uns sein – danach wird die Leitung über das StuRa-Sekretariat an jemand anderen übergehen. In einem halben Jahr soll die Übergabezeit beginnen, bis dahin werden wir unter Hochdruck nach einem Nachfolger oder Nachfolgerin suchen. Wünscht uns Glück, denn eine solche Nachfolge ist schwer zu finden!

Das war es für diese Woche, nächstes Mal wird es sicher Spannendes zu den Studententagen zu lesen geben, denn dort haben die Planungen für die 13. Ausgabe (nach der Wende) begonnen.
Lasst euch nicht einschneien!

Eure Elena